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Hausdurchsuchung bei Erlanger Burschenschafter | BR24

© picture alliance/dpa

In der Wohnung eines Bewohners im Haus der Burschenschaft Frankonia in Erlangen hat die Polizei eine Hausdurchsuchung durchgeführt.

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    Hausdurchsuchung bei Erlanger Burschenschafter

    Bereits vergangene Woche hat die Kriminalpolizei Wohnräume eines Burschenschafters in Erlangen durchsucht. Grund für die Razzia war der Vorwurf, mit Gegenständen aus der Wehrmachtszeit gehandelt zu haben, so die Polizei auf BR-Anfrage.

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    Die Kriminalpolizei hat bereits am vergangenen Donnerstag (18.06.20) Wohnräume eines Burschenschafters in Erlangen durchsucht. Auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks erklärte ein Polizeisprecher, dass die Durchsuchung sich gegen einen Mann richtete, dem vorgeworfen wird, mit "Gegenständen aus der Wehrmachtszeit" gehandelt zu haben. Das sei nicht zulässig.

    Burschenschaft vom Verfassungsschutz beobachtet

    Laut Informationen, die dem BR vorliegen, fand die Durchsuchung im Gebäude der Erlanger Burschenschaft "Frankonia" statt, die in der Vergangenheit vom Bayerischen Verfassungsschutz beobachtet wurde und dem rechten Dachverband "Deutsche Burschenschaft" (DB) angehört. Laut dem Sprecher der Polizei richtete sich die Razzia aber nicht gegen die Burschenschaft, sondern gegen einen Bewohner des Hauses. Weitere Einzelheiten sind bislang nicht bekannt.

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