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Haßfurt für Modellprojekt "Smart Cities" ausgewählt | BR24

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Haßfurt soll "Smart City" werden. Die Kreisstadt wurde beim Wettbewerb des Bundesministeriums des Innern, Bau und Heimat für das Modellprojekt ausgewählt. Dabei geht es um digitale Strategien für das Stadtleben der Zukunft.

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Haßfurt für Modellprojekt "Smart Cities" ausgewählt

Haßfurt soll "Smart City" werden. Die Kreisstadt wurde beim Wettbewerb des Bundesministeriums des Innern, Bau und Heimat für das Modellprojekt ausgewählt. Dabei geht es um digitale Strategien für das Stadtleben der Zukunft.

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Das Modellprojekt "Smart Cities" soll erproben, wie große und kleine Städte auf die Digitalisierung reagieren können. Damit ist unter anderem die Entwicklung und Nutzung digitaler Technologien auf kommunaler Ebene gemeint.

Rathauschef ist stolz, dazuzugehören

Bürgermeister Günther Werner (Wählergemeinschaft Haßfurt) ist stolz, dass seine Stadt ausgewählt wurde. Er verweist darauf, dass die Haßfurter Stadtverwaltung schon seit 2014 konsequent Papier vermeidet. So würden etwa alle Stadtrats-Sitzungsunterlagen digitalisiert. Auch an den Schulen sei die Digitalisierung weit fortgeschritten. Viele Anträge könnten die Bürger darüber hinaus durch das Programm "Mit der Maus ins Rathaus!" über das Internet erledigen.

Unterstützung von der Staatsministerin für Digitalisierung

Dorothee Bär (CSU), Staatsministerin für Digitalisierung, freute sich über die Entscheidung für Haßfurt. Bär, die aus Ebelsbach im Landkreis Haßberge stammt, habe die Bewerbung der Stadt Haßfurt von Anfang an unterstützt und sich beim Bundesinnenminister dafür stark gemacht. "Für die Chancen und Herausforderungen, die sich aus der Digitalisierung ergeben, brauchen wir zukunftsfähige Konzepte, auch im Bereich der Stadtentwicklung. Genau hier setzen die Modellprojekte 'Smart Cities' an. Haßfurt wird eine der Städte sein, die zeigen werden, wie der digitale Wandel einer Stadt zum Nutzen der Menschen vor Ort gestaltet werden kann", sagte sie.

"Smart Cities"

Auf die Ausschreibung des Modellprojekts hatten sich rund hundert Städte, Kreise und Gemeinden aus ganz Deutschland beworben. 13 von ihnen – darunter Haßfurt –wurden genommen. Das Bundesministerium des Innern, Bau und Heimat fördert das Modellprojekt im Jahr 2019 mit insgesamt 170 Millionen Euro.