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Haßberg-Kliniken: Geburtshilfestation längerfristig gesichert | BR24

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Die Geburtshilfestation in den "Haßberg-Kliniken" ist gerettet. Nun hoffen sie auf eine staatliche Förderung von 500.000 Euro pro Jahr.

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Haßberg-Kliniken: Geburtshilfestation längerfristig gesichert

Die Geburtshilfestation in den "Haßberg-Kliniken" am Standort Haßfurt ist für die nächsten Jahre gesichert. Die vom Freistaat festgelegte Geburtenquote wurde erfüllt: 2018 kamen 52 Prozent aller Neugeborenen aus dem Landkreis Haßberge dort zur Welt.

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"Das einst für Ende 2018 avisierte Aus ist endgültig abgewendet," heißt es in der Pressemittelung der "Haßberg-Klinken". Die vom Freistaat festgesetzte Geburtenquote wurde erfüllt: So kamen im vergangenen Jahr 397 Kinder in den "Haßberg-Klinken" auf die Welt. Diese 397 Kinder sind 52,23 Prozent aller im Landkreis Haßberge 2018 registrierten 760 Neugeborenen und damit mehr als die Quote von 50 Prozent, die im vom Freistaat Bayern aufgelegten Förderprogramm für Geburtshilfe-Stationen festgelegt worden ist. Diese Quote wurde laut dem Kommunalunternehmen damit nun auch im dritten Jahr in Folge erfüllt.

Krankenhaus hofft auf Fördermittel

Die "Haßberg-Kliniken" hoffen laut Haßberge-Landrat Wilhelm Schneider langfristig auf eine staatliche Förderung in Höhe über 500.000 Euro pro Jahr für ihre Geburtshilfestation. Voraussetzung dafür waren die Geburtenzahlen.

Schließung konnte abgewendet werden

Eigentlich sollte die Geburtshilfestation Ende 2018 mangels genügend Geburten geschlossen werden. Die Geburtshilfestation war eine defizitäre Abteilung. Frauen waren zum Entbinden vermehrt in Kliniken nach Bamberg, Coburg oder Schweinfurt gegangen.