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Hasenpest: Verdachtsfälle in Niederbayern | BR24

© picture alliance/imageBROKER/Anton Luhr

Feldhase im Feld

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    Hasenpest: Verdachtsfälle in Niederbayern

    Nach dem Nachweis von Hasenpest-Ansteckungen bei Menschen im Landkreis Schwandorf in der Oberpfalz gibt es jetzt auch zwei Verdachtsfälle in Niederbayern. Zwei Jäger werden mit grippeähnlichen Symptomen ambulant behandelt.

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    Nachdem sich in der Oberpfalz mehrere Menschen mit der Hasenpest infiziert haben, gibt es jetzt auch zwei Verdachtsfälle in Niederbayern.

    Zwei Jäger in Behandlung

    Wie der Pressesprecher des Landratsamts Rottal-Inn, Matthias Kempf, dem Bayerischen Rundfunk bestätigte, werden die beiden Jäger mit grippeähnlichen Symptomen ambulant behandelt. Allerdings liegen dem Landratsamt derzeit keine Hinweise über ein Auftreten des Erregers bei Hasen im Landkreis vor, auch wurde bislang kein toter Hase mit dem Erreger gefunden. Daher bestehe kein Grund zur Beunruhigung, so der Sprecher.

    Ansteckung möglicherweise bei Treibjagd

    Die beiden möglicherweise infizierten Jäger haben nach bislang vorliegenden Informationen an einer Treibjagd teilgenommen, aber nicht im Landkreis Rottal-Inn. Aufgrund des Auftretens des Erregers in näherliegenden Regionen habe man die Jägerschaft im Kreis schon vor Bekanntwerden der Verdachtsfälle rein vorsorglich in einem Schreiben über die Gefahren der Hasenpest informiert und auf entsprechende Vorsichtsmaßnahmen hingewiesen, betonte der Landratsamts-Sprecher weiter.

    Hasenpest beim Menschen schwer zu erkennen

    Die Hasenpest wird in der Regel von Tier zu Tier oder auch von Tier zu Mensch übertragen. Sie ist beim Menschen schwer zu erkennen, weil die Symptome denen einer schweren Grippe ähneln.