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Hasenpest jetzt auch im Landkreis Erding | BR24

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Auch im Landkreis Erding gibt es jetzt einen ersten bestätigten Fall von Hasenpest

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Hasenpest jetzt auch im Landkreis Erding

Auch im Landkreis Erding gibt es jetzt einen ersten bestätigten Fall von Hasenpest (Tularämie). Das Landratsamt rät daher zu erhöhter Vorsicht.

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Die Hasenpest wurde bei einem Fall im Landkreis Erding nachgewiesen. Vorsicht ist vor allem geboten bei Waldspaziergängen mit Hund. Aber auch Menschen können sich infizieren - vor allem bei intensivem Kontakt mit erkrankten Tieren, deren Ausscheidungen oder mit Kadavern.

Jagdverband: Wahrscheinlich noch mehr Fälle in nächster Zeit

Beim Bayerischen Jagdverband geht man davon aus, dass in den nächsten Wochen noch mehr neue Fälle entdeckt werden. Denn nach und nach werden jetzt alle Felder abgeerntet. Es sei möglich, dass dann weitere tote Hasen mit Tularämieerregern gefunden werden, so der Jagdverband.

Zwei Menschen in Oberbayern erkrankt

Menschen könnten sich unter Umständen mit der Hasenpest infizieren und schwer erkranken. Die Symptome sind dann ähnlich wie bei einer Grippe. In Oberbayern gab es heuer schon zwei Fälle – einer in München, der andere in Freising.

Mehrere Landkreise in Oberbayern betroffen

Im Landkreis Freising wurden in diesem Jahr bereits bei sieben Tieren die Hasenpest nachgewiesen. Weitere in Oberbayern gab es in den Landkreisen Fürstenfeldbruck, Dachau und jetzt Erding.

Der Rat des dortigen Landratsamtes: Tote Tiere nicht anfassen, sondern den zuständigen Jäger oder Revierförster informieren. Auch an das jeweilige Veterinäramt kann man sich wenden. Wildgerichte nur gut durchgegart essen! Und Hundebesitzer sollten ihre Tiere bei Spaziergängen in freier Natur vorsichtshalber an der Leine führen.