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Bayern

Hasenpest im Stadtgebiet von Deggendorf | BR24

© pa/imageBROKER/Gary K Smith

Ein Feldhase im Stoppelfeld (Symbolbild)

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    Hasenpest im Stadtgebiet von Deggendorf

    Die Hasenpest hat das Stadtgebiet Deggendorf erreicht. Wie das Landratsamt meldet, wurde ein infizierter Feldhase gefunden. Für Jogger, Spaziergänger, Hundehalter gilt nun besondere Vorsicht: die Erkrankung ist ansteckend.

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    In Deggendorf ist der erste Fall von Hasenpest festgestellt worden: Ein im Stadtgebiet gefundener Feldhase war mit dem Krankheitserreger infiziert, das ergab eine Untersuchung des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Das Deggendorfer Landratsamt hat daraufhin eine Warnung herausgegeben.

    Vorsicht: Keine Hasen berühren!

    Weil der Erreger auch auf Menschen und Haustiere übertragbar ist, ruft das Landratsamt zu besonderer Vorsicht auf: Hasen und Kaninchen in freier Wildbahn und deren Blut oder Ausscheidungen keinesfalls berühren. Auch Katzen und Hunde sollen von Hasen und Kadavern ferngehalten werden. Bei der Hasenpest handelt es sich um eine bakterielle Erkrankung, die vor allem bei wildlebenden Tieren vorkommt.

    Grippeähnliche Symptome bei Hasenpest

    Kommt ein Mensch mit einem infizierten Tier oder dessen Ausscheidungen in Kontakt, beträgt die Inkubationszeit etwa 14 Tage. Die Symptome beim Menschen können Fieber, Unwohlsein, Kopf-, Glieder-, Bauchschmerzen, Husten sein. Behandelt werden kann die Erkrankung mit Antibiotika. Bei infizierten Tieren löst Hasenpest Schwäche, Fieber und verändertes Verhalten aus, wie das Ausbleiben des Fluchtreflexes.

    Tote Hasen melden

    Wer einen toten Hasen oder ein totes Kaninchen findet, soll die Stadt Deggendorf (Tel: 0991-29600), die zuständige Gemeindeverwaltung oder den jeweiligen Jagdrevierbesitzer informieren. Jäger, die Kontakt zu Wildtieren hatten, sollten bei unklaren Erkrankungen sofort einen Arzt aufsuchen und diesen darauf hinweisen.