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Feldhase (Symbolbild)
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Feldhase (Symbolbild)

Da die Hasenpest auch für den Menschen ansteckend ist, sollen sich Personen, die mit Hasenfleisch in Berührung kommen, vor einer Ansteckung schützen. Gefährdet sind vor allem Menschen, die viel Kontakt zu Wildtieren haben, wie Jäger. Aber auch Personen die im Fleischerei-Handwerk arbeiten, haben ein erhöhtes Risiko.

Grippeähnliche Symptome

Das Landratsamt Ansbach empfiehlt Einmalhandschuhe und einen Mundschutz zu tragen. So soll eine Infektion über Hautwunden oder das Einatmen des Erregers verhindert werden. Die Hasenpest führt beim Menschen zu grippeähnlichen Symptomen wie Fieber, Lymphknotenschwellung sowie Kopf- und Gliederschmerzen.

Struppiges Fell und abgemagert

Im Normalfall ist die Krankheit mit Antibiotika gut behandelbar. Der Verzehr von Hasenfleisch ist nach ausreichender Erhitzung bedenkenlos möglich. Hunde und Katzen haben generell ein geringeres Risiko sich an dem Virus anzustecken. Die Tierbesitzer sollten dennoch verhindern, dass ihre Haustiere länger mit Wildtieren in Kontakt kommen. Zu erkennen sind infizierte Hasen an ihrem struppigen Fell und der abgemagerten Figur. Tote Tiere sollen nicht – oder nur mit Schutzvorkehrungen berührt werden. Für Fragen stehen die Mitarbeiter der Unteren Jagdbehörde und des Veterinäramtes des Landratsamtes Ansbach zur Verfügung.

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Regionalnachrichten Franken vom 11.01.2019 - 06:30 Uhr