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Schülervertretung für individuelle Handy-Regelung | BR24

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    Schülervertretung für individuelle Handy-Regelung

    In Sachen Handynutzung an Gymnasien hat sich nun der Landesschülerrat in Bayern zu Wort gemeldet. Die Schülervertretung fordert eine individuelle Regelung für jede Schule.

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    Wie Florian Schwegler aus Marktbreit – Landesschülersprecher der Gymnasien – in einer Pressemitteilung schreibt, soll jede Schule selbst in den Schulforen – ein Gremium aus Schülern, Eltern, Lehrern, Schulleitung und Sachaufwandsträger – uneingeschränkt über eine Regelung entscheiden. Denkbar wäre laut Schwegler eine zeitlich und/oder räumlich begrenzte Erlaubnis einer Handynutzung außerhalb des Unterrichts.

    "Man sollte gegen Mobbing aktiv vorgehen, nicht das Medium verbannen." Florian Schwegler, Landesschülersprecher der Gymnasien

    Laut Schulgesetz ist die Nutzung von Handys verboten. Jede Schule müsste also Ausnahmesituationen vereinbaren. Bereits heute können Lehrer im oder außerhalb des Unterrichts Ausnahmen gestatten.

    Testphase in Karlstadt wieder aufgehoben

    Die Diskussion über ein Handyverbot an bayerischen Schulen kam im November wieder auf, als am Johann-Schöner-Gymnasium in Karlstadt die Regelung zur Handy-Nutzung aufgehoben wurde. Hier hatte das Schulforum den Schülern erlaubt, in der Mittagspause ihre Handys zu nutzen. Die neue Direktorin hat die Testphase nicht verlängert, in der Smartphones an der Schule erlaubt waren.