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Urteil vor dem Landgericht Regensburg gegen Amberger Geschäftsmann gefallen

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    Handel mit Plagiaten: Amberger zu Bewährungstrafe verurteilt

    Weil er mit gefälschtem oder nicht zugelassenem Handyzubehör im großen Stil gehandelt hat, ist ein Amberger Geschäftsmann zu einem Jahr und drei Monaten Bewährungsstrafe verurteilt worden. Zudem muss er eine Geldauflage zahlen.

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    Von
    • Michelle Balzer
    • BR24 Redaktion

    Im Prozess gegen einen Amberger Geschäftsmann, der mit gefälschtem oder nicht zugelassenem Handy-Zubehör gehandelt hatte, ist am Landgericht Regensburg ein Urteil gefallen. Der 35-Jährige wurde zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten verurteilt. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Außerdem muss er 3.000 Euro zahlen.

    Wert der Originalware: Rund 1,2 Millionen Euro

    Der Unternehmer hat sich in sechs Fällen der Kennzeichenverletzung schuldig gemacht, so das Gericht. Er selbst oder ein durch ihn beauftragter Mitarbeiter hat Tausende Handy-Zubehörteile aus China und Australien bestellt und in Deutschland verkauft. Dabei handelte es sich um gefälschte Markenartikel, wie Adapter, Kopfhörer, Ladekabel und Netzteile der Marken Samsung und Apple.

    Angeklagter legt umfangreiches Geständnis ab

    Für den Prozess waren mehrere Verhandlungstermine angesetzt. Jedoch konnte bereits heute durch eine Einigung zwischen Staatsanwaltschaft und Verteidigung ein Urteil gefällt werden. Dem Amberger wurde besonders sein umfangreiches Geständnis positiv angerechnet. Zudem ist er nicht vorbestraft und die Taten liegen schon länger zurück.

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