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"Wir haben es vorne nicht hinbekommen, die Abwehr auszuspielen": Andreas Schröder (rechts), hier im Gespräch mit Trainer Alois Mraz.

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    Handball: Kellerkind Coburg glaubt an "unverhoffte Punkte"

    Die Zeichen für einen direkten Wiederabstieg des HSC Coburg verdichten sich. Im Abstiegsduell gegen Ludwigshafen hapert es beim Handball-Bundesligisten vor allem im Angriff. Hoffnung zieht man beim HSC nun aus den kommenden Spielen gegen die Großen.

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    Von
    • Lasse Berger

    Der HSC 2000 Coburg taumelt weiter dem Abstieg in die 2. Handball-Bundesliga entgegen. Mit 19:22 unterlag das Ligaschlusslicht beim Tabellenvorletzten Eulen Ludwigshafen. Gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf blieben die Oberfranken vor allem in der Offensive blass: Zur Halbzeit lagen die Coburger mit 6:11 in Rückstand.

    Schwacher Angriff verantwortlich für Coburgs Niederlage

    Die magere Ausbeute im Angriff machte Andreas Schröder am Sky-Mikrofon nach dem Spiel auch als "Knackpunkt" für die Niederlage aus. "Wir haben keine Zweikämpfe gewonnen, haben technische Fehler gemacht und es vorne nicht hinbekommen, die Abwehr auszuspielen", so der Rückraumspieler.

    Für die Coburger ist mit der Niederlage in Ludwigshafen der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz weiter gewachsen. Weil Balingen-Weilstetten zuletzt im Abstiegsduell gegen Nordhorn-Lingen gewann, ist der HSC Coburg inzwischen sieben Punkte vom rettenden Tabellenplatz 16 entfernt.

    HSC Coburg empfängt Rhein-Neckar Löwen

    Für Schröder ist das trotzdem kein Grund zum Aufgeben. Er hofft auf den Effekt des Underdogs. "Man traut uns gerade nicht zu, Punkte zu holen. Das muss unser Ansporn sein", richtet er den Blick bereits auf die nächste Partie: Im Heimspiel gegen den Tabellenvierten Rhein-Neckar Löwen (11.04.21, 16.00 Uhr) sowie gegen die namhaften Gegner TBV Lemgo und Füchse Berlin spekuliert Schröder daher auf "unverhoffte Punkte".

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