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Halloween steht vor der Tür. In Corona-Zeiten bittet das Landratsamt Würzburg um verantwortungsvolles Handeln.

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    Halloween und Martinsumzüge: Was im Raum Würzburg erlaubt ist

    Halloween, Allerheiligen und Martinsumzüge stehen vor der Tür. Doch was ist in Corona-Zeiten erlaubt und was nicht? Das Landratsamt Würzburg hat nun über die gültigen Regelungen informiert.

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    Von
    • Achim Winkelmann

    Wenn sich der Oktober zu Ende neigt, stehen in den darauffolgenden Wochen verschiedene Feste und Traditionen an. Egal ob aber Allerheiligen, Halloween, Martinsumzüge oder Volkstrauer: Viele sind aktuell verunsichert, was in Corona-Zeiten überhaupt möglich ist. Auch im Landratsamt Würzburg gehen derzeit zahlreiche Anfragen dazu ein.

    "Süßes oder Saueres": nicht verboten, aber auch nicht ratsam

    Wie das Amt mitteilt, gibt es etwa für Halloween keine besonderen Regelungen. Vielmehr gelte das allgemeine Abstandsgebot und die Regelungen zur Mund-Nasen-Bedeckung. Ab einem Inzidenzwert von 35 sind Zusammenkünfte auf zwei Hausstände oder 10 Personen beschränkt, ab einem Wert von 50 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen gilt die Beschränkung auf Angehörige von zwei Hausständen oder fünf Personen. Prinzipiell jedoch dürfen Kinder an Halloween von Haus zu Haus ziehen, so das Amt. Allerdings sollte verantwortungsvoll abgewogen werden, ob das in diesem Jahr auch in anderer Form möglich sei.

    Übliche Kirchen-Regelungen an Allerheiligen

    Für Allerheiligen als kirchlichem Feiertag gelten nach Angaben des Landratsamts die sonst üblichen Regelungen. Öffentliche Gottesdienste seien zulässig. In Gebäuden sei die Höchstzahl auf die Anzahl der Plätze beschränkt, die den Mindestabstand von 1,5 Metern zulassen. Auch im Freien sei bei Veranstaltungen der Mindestabstand zu wahren. Für Besucher gelte Maskenpflicht, so lange sie sich nicht an festen Plätzen befänden.

    Martinsumzüge mit Mindestabstand – Kiga-Gruppen getrennt

    Auch Martinsumzüge seien geschützt durch den christlichen Ursprung mit Einhaltung des Mindestabstands zulässig. Sind Kindertageseinrichtungen die Veranstalter, so soll darauf geachtet werden, dass die Gruppen wie übliche getrennt bleiben, so das Würzburger Landratsamt.

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    Bildrechte: picture-alliance/dpa Arne Dedert

    Trauerengel mit Blumenkranz

    Veranstaltungen am Volkstrauertag nach Rücksprache zulässig

    Der Volkstrauertag am 15. November ist eine öffentliche Veranstaltung und damit landesweit untersagt. Ausnahmegenehmigungen können von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde erteilt werden. Als eine solche Ausnahme würden in der Regel Gedenkveranstaltungen unter freiem Himmel mit Kranzniederlegung und Redebeiträgen ohne weiteres Programm verstanden.

    Einschränkungen für Weihnachtsmärkte noch ungewiss

    Verlässliche Prognosen und Empfehlungen für die Durchführungen von Weihnachtsmärkten seien derzeit nicht möglich. Sollte sich der 7-Tages-Inzidenzwert weiterhin negativ entwickeln, könnten kurzfristig weitere Beschränkungen in Kraft treten, so das Amt.

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