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Halbzeitbilanz: Private Handynutzung an Karlstadter Schule | BR24

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Seit vergangenem Schuljahr ist das Johann-Schöner-Gymnasium in Karlstadt eine von 135 Schulen in Bayern, die am Modellprojekt zur privaten Handynutzung teilnehmen. Schüler dürfen dort in bestimmten Zeiten ihr Handy für private Zwecke nutzen.

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Halbzeitbilanz: Private Handynutzung an Karlstadter Schule

Seit vergangenem Schuljahr ist das Johann-Schöner-Gymnasium in Karlstadt eine von 135 Schulen in Bayern, die am Modellprojekt zur privaten Handynutzung teilnehmen. Schüler dürfen dort in bestimmten Zeiten ihr Handy für private Zwecke nutzen.

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Am Johann-Schöner-Gymnasium wurde in Zusammenarbeit von Lehrern, Schülern und Eltern eine Handynutzungsordnung erstellt. Diese sieht vor, dass Schüler vor und nach dem Unterricht ihr Handy für private Zwecke verwenden dürfen.

Privat ist nicht gleich privat

"Unter privat verstehen wir trotzdem noch den schulischen Bezug", erklärte der leitende Lehrer des Projekts, Robert Keil. Schulleiter Walter Fronczek betont, dass Handys zur Vernetzung unter den Schülern, aber auch zur Recherche im Unterricht sinnvoll seien. Regelverstöße kämen nur selten vor. Auch Schülersprecher Niklas Nacci zieht eine positive Bilanz. Negative Vorfälle bezüglich Handynutzung seien seit der neuen Regelung sogar zurückgegangen.

Zweijährige Testphase

Bisher verbietet das bayerische Schulgesetz die private Nutzung von Handys auf dem Schulgelände. Nach zwei Jahren Projektphase soll 2020 aus den Erfahrungen der einzelnen Schulen ein übertragbares Beispiel für Gesamtbayern entwickelt werden. Das Johann-Schöner-Gymnasium ist eine von 135 Schulen in Bayern, die an einem zweijährigen Modellversuch des bayerischen Kultusministeriums teilnehmen.

© BR / Julia Dechet

Johann-Schöner-Gymnasium in Karlstadt