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© Gesundheitsreferat/Tobias Hase
Bildrechte: Gesundheitsreferat/Tobias Hase

Das Impfzentrum in München-Riem von oben gesehen.

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Halbe Million Impfungen im Impfzentrum München-Riem

500.000 Impfungen hat es inzwischen im Münchner Impfzentrum in München-Riem gegeben - rund 317.000 Erst- und 183.000 Zweitimpfungen. Die Stadt München zieht damit eine positive Zwischenbilanz des neben Hamburg größten Impfzentrums in Deutschland.

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Von
  • Gerhard Brack

Eine halbe Million mal hat es schon "pieks" gemacht in den 120 Impfkabinen des Impfzentrums Riem auf 20.000 Quadratmetern Fläche. Die fünfhunderttausendste Impfung bekam der 70-jährige Dieter Buchner, mit dem sich gleich Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) und seine Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek (SPD) für ein Pressebild ablichten ließen.

Oberbürgermeister Reiter fordert mehr Impfstoff

Der OB der Landeshauptstadt sieht die 500.000. Impfung als Erfolg: "Ich freue mich sehr, dass wir in unserem Impfzentrum bisher eine halbe Million stationäre Impfungen durchführen konnten. Es könnten noch viel mehr sein, wenn wir genügend Impfstoff zur Verfügung hätten. Laufend haben wir die Kapazitäten ausgebaut und sind in der Lage, täglich 7.000 Menschen zu impfen. Doch derzeit sind wegen des Impfstoffmangels nur Zweitimpfungen möglich." Damit sei das Impfzentrum derzeit also nicht voll ausgelastet, betonte Reiter: "Ich hoffe sehr, dass wir bald mehr Impfstoff bekommen."

250 Mitarbeiter täglich im Einsatz

Täglich sind rund 250 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Einsatz, darunter 74 Arzte und Ärztinnen, die bis zu 7.000 Impfungen pro Tag verabreichen können. 350 Stühle stehen bereit, auf denen die Impflinge auf die Impfung warten oder sich danach ausruhen können. Gearbeitet wird täglich von 9 bis 18 Uhr - auch am Wochenende und an den Feiertagen. Für Gehbehinderte stehen bis zu 125 Rollstühle und sogar ein Shuttle-Verkehr mit fünf Golfwagen bereit, mit denen die Impflinge durch die weitläufigen Messehallen zu ihrem Zielort rollen können.

Viel Papierkram rund um die Impfungen

Aufwändig bleibt die Dokumentation der Impfungen. So fallen im Impfzentrum Riem jeden Tag 960 Kilogramm Papierdokumente an. Das Impfzentrum gibt es seit Dezember. Zunächst rückten hier ab dem 27.12.2020 die mobilen Impfteams aus, seit Februar wird hier stationär geimpft.

Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek betont: "Es war uns von Anfang an wichtig, so vielen Münchnerinnen und Münchnern wie möglich eine Impfung anzubieten. Denn nicht alle können eigenständig zum Impfzentrum kommen." Neben der halben Million stationärer Impfungen hat das Impfzentrum auch noch 59.000 mobile Impfungen außerhalb des Riemer Gebäudes durchgeführt, also etwa in Pflegeeinrichtungen und Heimen.

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Oberbürgermeister Reiter und Gesundheitsreferentin Zurek mit Dieter Buchner (70), der die 500.000 Impfung im Münchner Impfzentrum erhielt.

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Das Impfzentrum in München-Riem von oben gesehen.

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Wartebereich nach der Impfung.

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Münchens OB Dieter Reiter und Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek vor den Check-in-Schaltern im Impfzentrum.

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Der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter mit seiner Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek in der Impfstraße im Impfzentrum München-Riem.