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Hagelschaden in Südbayern größer als angenommen | BR24

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Fünf Tage nach dem schweren Hagelunwetter in Südbayern wird das ganze Ausmaß der Schäden immer deutlicher. Die Versicherungskammer Bayern hat ihre Prognosezahlen jetzt nach oben korrigiert.

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Hagelschaden in Südbayern größer als angenommen

Fünf Tage nach dem schweren Hagelunwetter wird das ganze Ausmaß der Schäden immer deutlicher. Rückversicherer schätzen den Gesamtschaden auf bis zu 700 Millionen Euro. Auch die Versicherungskammer Bayern hat ihre Prognosezahlen nach oben korrigiert.

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Der Schaden, den das Unwetter in Südbayern am Pfingstmontag angerichtet hat, ist deutlich höher, als bislang angenommen.

Gesamtschaden bis zu 700 Millionen

Rückversicherer schätzen den Gesamtschaden inzwischen auf bis zu 700 Millionen Euro, sagte heute Christian Krams, Mitglied des Vorstands der Versicherungskammer Bayern, dem BR.

Allein die Schäden ihrer Versicherten schätzt die Versicherungskammer auf 45 Millionen Euro. Sie geht von 18.000 Schadensfällen bei ihren Kunden aus. Zunächst hatte die Versicherungskammer Bayern bei ihren Kunden mit Schäden von 30 Millionen Euro und rund 10.000 Schadensfällen gerechnet. Inzwischen sei klar, dass das nicht reichen werde, so Krams.

Heftige Schäden in einer Schneise von Landsberg bis Freising

Vor allem die Landkreise Freising, Dachau, Fürstenfeldbruck, Landsberg und Kaufbeuren sowie die Regionen rund um Ammersee und Wörthsee hatte es schwer erwischt.

Für die Versicherungskammer sei es jetzt schon das größte Schadensereignis seit Jahren. Aber es hätte noch schlimmer kommen können, wenn der Hagel auch noch direkt über dem dichtbesiedelten München niedergegangen wäre und nicht so viele Kunden gerade im Urlaub gewesen wären – viele Autos wurden so vom Hagel verschont.

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Bei den schweren Unwettern vom Montagabend sind die Schäden im Freistaat weit höher ausgefallen als bislang bekannt. Die Rück-Versicherer rechnen inzwischen mit Kosten von bis zu 700 Millionen Euro.