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Hacker-Attacke auf Klinikum Fürth: Patientenaufnahme gestoppt | BR24

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Das Klinikum Fürth ist Opfer eines Computerviren-Angriffs geworden. Deshalb werden derzeit keine weiteren Patienten aufgenommen. Vermutlich verbreitete sich das Virus per E-Mail.

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Hacker-Attacke auf Klinikum Fürth: Patientenaufnahme gestoppt

Das Klinikum Fürth ist Opfer eines Computerviren-Angriffs geworden. Deshalb werden derzeit keine weiteren Patienten aufgenommen. Vermutlich verbreitete sich das Virus per E-Mail.

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Ein Computervirus hat das Klinikum Fürth lahmgelegt. Wie das Klinikum mitteilt, werden derzeit keine weiteren Patienten aufgenommen. Auch planbare nicht-kritische Eingriffe wurden vorsorglich abgesagt. Die Arbeitsfähigkeit und die Patientenversorgung seien aber weiterhin gewährleistet.

Computervirus verbreitete sich vermutlich per E-Mail

Als Ursache vermutet das Klinikum einen Virus, der sich per E-Mail verbreitet hat. Dabei handelte es sich um E-Mails von vermeintlich bekannten Absendern, etwa Klinik-Mitarbeitern. Tatsächlich weicht die Absende-Adresse aber von dem vermeintlich bekannten Kontakt ab.

Klinikum Fürth: IT-Spezialisten arbeiten an Aufklärung

Das Klinikum hat die Internetverbindung seiner IT-Systeme getrennt, um einer Weiterverbreitung der Schad-Software vorzubeugen. Derzeit arbeiten die IT-Experten des Krankenhauses mit Unterstützung externer IT-Sicherheits-Spezialisten mit Hochdruck an der Aufklärung des Sachverhalts. Das Klinikum hat auch die Behörden, darunter das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, den Landesdatenschutzbeauftragten und das Landeskriminalamt informiert.