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Gutachten zu tödlichem Hubschrauberunfall in Haßfurt liegt vor | BR24

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Rund neun Monate nach dem tödlichen Hubschrauber-Unglück in Haßfurt liegt nun ein Gutachten vor. Ein ziviler Luftfahrtexperte hat das Unglück untersucht. Zwei Besatzungsmitglieder stehen im Fokus. Es geht um den Vorwurf der fahrlässigen Tötung.

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Gutachten zu tödlichem Hubschrauberunfall in Haßfurt liegt vor

Rund neun Monate nach dem tödlichen Hubschrauber-Unglück in Haßfurt liegt nun ein Gutachten vor. Ein ziviler Luftfahrtexperte hat das Unglück untersucht. Zwei Besatzungsmitglieder stehen im Fokus. Es geht um den Vorwurf der fahrlässigen Tötung.

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Es war am 9. April 2018 gegen 10 Vormittag, als der Bundeswehr-Hubschrauber zum Nachtanken auf dem Haßfurter Flugplatz landete. Ein übliches Vorgehen, die Bundeswehr ist auch auf zivile Tankstellen angewiesen.

Eigentlich ein Routine-Vorgang

Doch als die Maschine zur Tankstelle rollt, streifen die sich noch drehenden Rotorblätter mit voller Wucht den Flugplatz-Tower. Trümmerteile fliegen wie Geschosse durch die Luft und treffen einen Flugplatzmitarbeiter. Der 60-Jährige erleidet tödliche Verletzungen.

Staatsanwaltschaft muß prüfen

Das jetzt vorliegende Gutachten wird nun zunächst von der zuständigen Staatsanwaltschaft in Bamberg ausgewertet. Einzelheiten werden nicht genannt, nur so viel: Im Zentrum der Ermittlungen stehen zwei der vier Soldaten an Bord des Hubschraubers. Es geht um den Vorwurf der fahrlässigen Tötung. Die Staatsanwaltschaft wird in den kommenden Wochen entscheiden, ob Anklage erhoben wird.