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Eva Bulling-Schröter und Ates Gürpinar für Die Linke.

Der Gasthof in Passau war gut gefüllt, viele junge Leute waren beim Wahlkampf-Endspurt der Linken dabei. Der Einzug der Linken in den Landtag, so der Landesvorsitzende und Spitzenkandidat Ates Gürpinar, wäre eine "Höchststrafe für die CSU".

Linke wollen 40.000 Sozialwohnungen bauen

"Mehr für die Mehrheit" ist das Wahlkampfmotto der Partei. Die Linke will für soziale Gerechtigkeit eintreten. Deshalb möchte sie unter anderem 40.000 Sozialwohnungen im Jahr bauen, und die Pflege stärken. Um das zu bezahlen, will die Linke Reiche stärker besteuern. Spitzenkandidatin Eva Bulling-Schröter bewegt aber noch ein anderes Thema:

"Mir ist am wichtigsten, dass endlich Frauen den gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit wie Männer erhalten. Und wir würden als erstes ein Entgeltgleichheitsgesetz in den Landtag einbringen, das regelt, dass Männer und Frauen den gleichen Lohn erhalten." Eva Bulling-Schröter, Spitzenkandidat der Linken

Bartsch: Hier wird mit vollem Enthusiasmus gekämpft

Für den Endspurt im Wahlkampf hat sich die Partei mit Dietmar Bartsch, Chef der Linken-Fraktion im Bundestag, prominente Unterstützung geholt:

"Ich finde das wirklich beeindruckend, dass hier in Bayern erstmalig richtig und voller Enthusiasmus gekämpft wird. Ich habe hier in Bayern in den letzten Tagen so viele junge Leute erlebt, die so viel Enthusiasmus haben, dass es wirklich einmalig ist." Dietmar Bartsch, Chef der Linken-Fraktion

Bartsch hofft, dass es am Sonntag für den Einzug der Linken in den Landtag reicht. Es wäre das erste Mal überhaupt.