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Günzburg kämpft für ICE-Halt | BR24

© pa/dpa

Symbolbild ICE

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    Günzburg kämpft für ICE-Halt

    Günzburg will nicht aufs Abstellgleis geschoben werden. Der Entwurf des Bundesverkehrswegeplans sieht vor, dass die Stadt von der ICE-Strecke zwischen Ulm und Augsburg abgeschnitten wird. Von Jenny Schack

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    Der Ausbau der Bahnstrecke soll nach derzeitigen Plänen von Unterfahlheim nach Gessertshausen südlich der Autobahn verlaufen. Das ist für die Stadt Günzburg ein Schlag ins Gesicht. Parteiübergreifend will man sich dagegen wehren.

    Auf der Suche nach der gemeinsamen Linie

    Landrat Hubert Hafner (CSU), Bürgermeister der Anrainergemeinden, und die Abgeordneten des Landkreises treffen sich daher heute Nachmittag im Rathaus in Jettingen, um über die Problematik zu sprechen. So will man laut Landratsamt eine gemeinsame Linie finden, die Richtung Bahn kommuniziert werden soll. Am Dienstag soll dann in der Kreisausschusssitzung ein gemeinsamer Beschlussvorschlag erarbeitet werden. Die Sitzung ist öffentlich.

    Günzburg von der ICE-Strecke abzuschneiden hieße auch, die Anreisenden fürs Legoland, die Bahnpendler und die regionale Bedeutung von Günzburg zu missachten, kritisierte Oberbürgermeister Gerhard Jauernig (SPD). Sein Parteikollege und Bundestagsmitglied Karl-Heinz Brunner lädt für Mittwoch, 18 Uhr, ins Günzburger Rathaus. Die Fachpolitikerin im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur, Rita Hagl-Kehl (SPD), wird dabei das Beteiligungsverfahren zum Bundesverkehrswegeplan vorstellen und hierzu Fragen beantworten.