Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Offenbar keine Umweltschäden nach Gülleunfall Sailauf | BR24

© BR

Nach dem Leck in einem Güllesilo in einer Biogasanlage in Sailauf im Landkreis Aschaffenburg konnte die Feuerwehr offenbar Umweltschäden verhindern.

Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Video-Inhalten

Offenbar keine Umweltschäden nach Gülleunfall Sailauf

Nach dem Leck in einem Güllesilo in einer Biogasanlage in Sailauf im Landkreis Aschaffenburg konnte die Feuerwehr in der Nacht zum Mittwoch offenbar Umweltschäden verhindern. Ein rangierender Lkw hatte in der Nacht das Ventil eines Tanks abgerissen.

Per Mail sharen
Teilen

Die örtliche Feuerwehr war kurz nach Mitternacht (22.05.19) alarmiert worden. Ein Lkw hatte beim Rangieren ein Ventil gerammt. Es brach ab, darauf konnte die Gülle zunächst ungehindert aus dem Tank auslaufen. Der Feuerwehr gelang es, unter Vollschutzanzügen und mit Atemschutz das Leck abzudichten. Außerdem schütteten die Helfer einen Sandsack-Wall auf. Auf diese Weise schützten die Helfer nach Angaben von Feuerwehr-Pressesprecher Markus Fischer den angrenzenden Laufach-Bach erfolgreich vor der Gülle.

Spezialfahrzeuge pumpen Gärsubstrat ab

Die ausgelaufene Gülle wurde mit speziellen Tankwagen aufgenommen und abtransportiert. Rund 130 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist noch nicht absehbar, sagte Feuerwehrpressesprecher Markus Fischer dem Bayerischen Rundfunk. Die Arbeiten waren gegen 9.00 Uhr beendet. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist noch nicht absehbar. Ob weitergehende Reinigungsarbeiten nötig sind, entscheidet jetzt das Landratsamt Aschaffenburg.

© BR / Ralf Hettler

Gülle ausgelaufen in Sailauf