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Gruppierung "Extinction Rebellion" blockiert Verkehr in Augsburg | BR24

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Die Umweltschutzbewegung "Extinction Rebellion" wollte mit zwei genehmigten Kundgebungen den Verkehr in der Augsburger Innenstadt lahmlegen. Laut Polizei aber kam es kaum zu Verkehrsbehinderungen. Demonstranten als auch Autofahrer blieben gelassen.

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Gruppierung "Extinction Rebellion" blockiert Verkehr in Augsburg

Die Umweltschutzbewegung "Extinction Rebellion" wollte mit zwei genehmigten Kundgebungen den Verkehr in der Augsburger Innenstadt lahmlegen. Laut Polizei aber kam es kaum zu Behinderungen. Sowohl Demonstranten als auch Autofahrer blieben gelassen.

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"Entschuldigen Sie die Störung. Es geht ums Überleben" steht auf einem langen, grünen Banner, das eine handvoll Demonstranten vor sich hochhält. Die Vertreter von "Extinction Rebellion", einer Umweltschutzbewegung, blockieren den Ausgburger Kennedy-Platz, eine stark befahrene Kreuzung, mitten im Berufsverkehr. Ihnen gegenüber stehen wartende Autos.

"Extinction Rebellion" blockiert zwei Augsburger Plätze

Die Gruppierung "Extinction Rebellion" hatte zwei Kundgebungen angemeldet. Um halb acht hielten die Aktivisten 15 Minuten lang zunächst eine Straßenblockade am Augsburger Theodor-Heuss-Platz ab. Dort verteilten sie Flyer an die Autofahrer. Danach zogen die Demonstranten weiter Richtung Kennedy-Platz, um auch dort ihre Botschaft zu teilen.

Nur wenig Verkehrsbehinderungen in Augsburg

Knappe 15 Minuten lang blockierte "Extinction Rebellion" den Kennedy-Platz, dann war der Spuk vorbei. Die Stimmung blieb nach Angaben der Polizei ruhig, die kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen seien nicht gravierend gewesen. Denn die ohnehin schon an Stau gewöhnten Augsburger hätten rechtzeitig abfahren und einen Umweg fahren können, erklärte die Polizei weiter.

Umweltschützer wollen auf Klimawandel aufmerksam machen

Wie Extinction Rebellion Augsburg auf Facebook mitteilt, sah man sich angesichts des Klimawandels "gezwungen, die Tagesabläufe und damit den Status Quo wenigstens für kurze Zeit am Donnerstagmorgen zu unterbrechen." Den betroffenen Autofahrern habe man Kekse gebracht und sie darum gebeten, den Motor abzuschalten.