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Grünes Licht für Surferwelle | BR24

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Wie am legendären Eisbach in München sollen auch in Nürnberg Sportler auf einer künstlichen Welle reiten können. Die Stadt Nürnberg will den Bau der Surferwelle in der Pegnitz fördern.

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Grünes Licht für Surferwelle

Die Stadt Nürnberg fördert den Bau einer Surferwelle in der Pegnitz. Das haben die Stadträte in der Sportkommission am Abend einstimmig beschlossen.

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Der Verein Dauerwelle Nürnberg, der das Projekt antreibt, wird in die städtische Sportförderung aufgenommen. Das bedeutet, dass er rund 650.000 Euro Zuschuss für den Bau der stehenden Welle nach dem Vorbild des Eisbachs in München bekommt. Die Summe entspreche dem, was die Stadt Nürnberg für einen Kunstrasenplatz ausgebe, sagte Max Müller, sportpolitischer Sprecher der CSU-Stadtratsfraktion, dem Bayerischen Rundfunk.

Kostenpunkt: 1,5 Millionen Euro

Insgesamt kostet der Bau rund 1,5 Millionen Euro. Den Rest der Baukosten stemmt der Verein aus Eigenmitteln und Sponsorengeldern. Außerdem bezuschusst der Freistaat die Anlage. Für diese wird ein etwa 60 Meter langer Kanal parallel zur Pegnitz gegraben. Ein Wehr erzeugt dort dann die Welle für die Surfer. Umweltschützer hatten die Anklage kritisiert und gefordert, dass die Stadt Nürnberg kein Geld für die Dauerwelle ausgeben solle. In der Sportkommission spielten diese Bedenken keine Rolle. Das Umweltamt hatte die Pläne für die Welle bereits 2017 genehmigt.

Bauvorbereitungen sollen bald beginnen

Nach der Finanzzusage will der Verein nun schnell mit den Bauvorbereitungen beginnen. Die Arbeiten für den Kanal könnten dann im Frühjahr 2020 starten, sagte Vereinsvorsitzender Thorsten Keck dem Bayerischen Rundfunk. Wenn alles glatt laufe, könne die Anlage im Oktober 2020 eröffnet werden.