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grüner Pfeil für Radler

Für Autofahrer ist der grüne Pfeil – ein Relikt aus DDR-Zeiten – längst eine Selbstverständlichkeit. Ob er auch für Radler sinnvoll ist, wird jetzt mit einem neuen Schild in mehreren Großstädten in ganz Deutschland getestet. Premiere in Bayern war im Januar in Bamberg.

Grüner Pfeil soll Radfahren schneller und attraktiver machen

Dort, wo der grüne Pfeil steht, müssen Radler an roten Ampeln nicht mehr zwingend ganz stoppen. Nach kurzem Anhalten dürfen sie vorsichtig nach rechts abbiegen, sofern die Verkehrslage es zulässt.

Gegen Radler im toten Winkel

So sollen Radler zügiger vorwärts kommen. Das Radfahren soll gleichzeitig attraktiver werden, hofft die Rathaus-SPD, die sich schon länger für so eine Verkehrsregelung stark gemacht hatte. Außerdem landen Radler nicht so oft im toten Winkel von Autos und Lastwagen, wenn sie schon früher abbiegen dürfen.

Erster grüner Pfeil nahe der Wittelsbacher Brücke

Das erste Schild in München wurde am späten Vormittag an der Ecke Kapuzinerstraße/Pestalozzistraße in der Nähe der Wittelsbacher Brücke angebracht. In den kommenden Tagen wird es weitere 14 Schilder an neun Kreuzungen geben. Bewährt sich der grüne Pfeil in den Pilotversuchsstädten, wird er im Jahr 2020 womöglich bundesweit eingeführt.

Der erste grüne Pfeil für Radler in München an der Ecke Kapuzinerstraße/Pestalozzistraße

Der erste grüne Pfeil für Radler in München an der Ecke Kapuzinerstraße/Pestalozzistraße