Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Großteil der Steigerwaldbahn ist verkauft | BR24

© Nathalie Bachmann/BR-Mainfranken

Die Steigerwaldbahn zwischen Kitzingen und Schweinfurt: Seit Jahren wird über ihre Reaktivierung diskutiert. Nach Auskunft des Landratsamts Kitzingen hat die Bahn den Streckenabschnitt von Sennfeld bis Großlangheim nun verkauft.

1
Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Großteil der Steigerwaldbahn ist verkauft

Die Steigerwaldbahn zwischen Kitzingen und Schweinfurt: Seit Jahren wird über ihre Reaktivierung diskutiert. Nach Auskunft des Landratsamts Kitzingen hat die Bahn den Streckenabschnitt von Sennfeld bis Großlangheim nun verkauft.

1
Per Mail sharen
Teilen

Der größte Teil der stillgelegten Trasse der Steigerwaldbahn ist mittlerweile verkauft. Wie das Landratsamt Kitzingen auf Anfrage des BR mitteilte, sei der Käufer die Firma Meißner Gleisrückbau mit Sitz in Baden-Württemberg. Das Unternehmen hat den Kauf weder bestätigt, noch dementiert und wollte sich vorerst auch nicht zu den weiteren Plänen äußern. Die Bahn hat das Stück von Sennfeld im Landkreis Schweinfurt bis Großlangheim im Landkreis Kitzingen veräußert und damit den Bärenanteil der rund 50 Kilometer langen Strecke.

Befürworter der Steigerwaldbahn erlitten Rückschlag

Für den Förderverein "Steigerwald-Express" dürfte der Verkauf ein Schlag ins Gesicht sein. Seit Jahren bemühen sich seine Mitglieder um eine Reaktivierung der Trasse. Für ein Statement war bislang niemand zu erreichen. Die Gemeinden entlang der Strecke sind allerdings gespalten, was eine Reaktivierung angeht. So haben sich unter anderem in Prichsenstadt im Landkreis Kitzingen und Gochsheim im Landkreis Schweinfurt Bürgerinitiativen gegen die Steigerwaldbahn gegründet.

Regierung von Mittelfranken entscheidet über Gleisrückbau

An dem Trassenabschnitt dürfen derzeit keine Änderungen wie etwa Abrissarbeiten vorgenommen werden, denn die betroffene Trasse ist bislang nicht entwidmet. Für die Entwidmung dieser Bahnstrecke ist die Regierung von Mittelfranken zuständig. Diese will erst noch abwarten, wie sehr sich die betroffenen Landkreise Schweinfurt und Kitzingen für eine Reaktivierung der Bahnstrecke stark machen.