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Eine Firma im Landkreis Erding soll gegen Umweltauflagen verstoßen haben. Die Staatsanwaltschaft Landshut rechnet mit langen Ermittlungen.

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    Großrazzia: Firma soll gegen Umweltauflagen verstoßen haben

    Im Landkreis Erding haben mehr als 100 Einsatzkräfte eine Razzia bei einem Entsorgungsbetrieb durchgeführt. Er soll asbesthaltigen Abfall, Klärschlamm und belastetes Altholz falsch gelagert oder entsorgt haben - und das über Jahre hinweg.

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    Von
    • Frank Jordan

    Im Fokus der Ermittler standen bei der Großrazzia bei dem Entsorgungsunternehmen in Eitting im Landkreis Erding das Betriebsgelände, Büros sowie Wohnungen. Unter Leitung der Staatsanwaltschaft Landshut gehen Gutachter und Kriminaltechniker nun den Vorwürfen nach, dass das Unternehmen seit Jahren erheblich gegen Umweltauflagen verstoßen haben soll.

    Firma soll Abfälle und Altholz falsch entsorgt haben

    Dem betroffenen Unternehmen werden verschiedene Umweltstraftaten zur Last gelegt, unter anderem sollen asbesthaltige Abfälle, Klärschlamm und belastetes Altholz falsch gelagert oder entsorgt worden sein. Zu den Vorwürfen gehört auch, dass Entsorgungsanlagen nicht ordnungsgemäß genutzt und vorgesehene Kapazitäten überschritten worden sein sollen. Weiter besteht der Verdacht von Verstößen gegen die Immissionschutzgesetze Luft und Boden.

    Staatsanwaltschaft rechnet mit längeren Ermittlungen

    Die Ermittlungen sind nach Angaben des Sprechers der zuständigen Staatsanwaltschaft Landshut, Thomas Steinkrauss-Koch, hochkomplex. Die Auswertung der heute sichergestellten Beweismittel wird deshalb wohl Monate dauern.

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