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Großes Lob für Special Olympics in Berchtesgaden | BR24

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Lob für die Special Olympics in Berchtesgaden

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Großes Lob für Special Olympics in Berchtesgaden

Lob von allen Seiten: Nach fünf Tagen sind die 11. Nationalen Special Olympics in Berchtesgaden zu Ende gegangen. Veranstalter und Organisatoren ziehen ein positives Fazit. Auch wenn der Coronavirus für Schwierigkeiten gesorgt hat.

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"Gemeinsam stark" war das Motto der 11. Nationalen Special Olympics in Berchtesgaden. 13 Bundesländer waren mit rund 900 Athleten und 600 Betreuern in den Berchtesgadener Talkessel gekommen. Die Sportlerinnen und Sportler gingen in verschiedenen Disziplinen wie Ski Alpin, Snowboard, Schneeschuhlauf und Eisstockschießen an den Start, kämpften um Medaillen und gute Platzierungen. Nach fünf Tagen sind die Winterspiele nun zu Ende gegangen. Von allen Seiten kommt großes Lob.

Coronavirus lässt Abschlussveranstaltung platzen

Die Präsidentin der Special Olympics Deutschland, Christiane Krajewski, sprach von einer nicht einfachen Vorbereitung der Großveranstaltung, vor allem wegen der Schneesituation und der Ausbreitung des Coronavirus. Wegen des Virus wurde auch die Athletendisco und die Abschlussveranstaltung abgesagt, die in geschlossenen Räumen hätten stattfinden sollen.

Inklusion überall präsent

Krajweski betonte, dass Inklusion überall präsent war - sowohl an den Wettkampfstätten als auch etwa bei der Essensausgabe. Sie lobte auch die Berchtesgadener Einwohner, die sich in den Dienst der Sache gestellt hätten, Schaufenster geschmückt und mancherorts ehrenamtliche Helfer kostenlos untergebracht haben.

Bürgermeister: "Voller Erfolg für Berchtesgaden"

Auch Berchtesgadens Bürgermeister Franz Rasp sieht die Nationalen Special Olympics als einen vollen Erfolg für die Gemeinde - nicht nur wirtschaftlich. Es sei ein Schritt auf dem Weg zu einem normaleren Miteinander. Franz Rasp betonte: "Wir waren gerne Gastgeber". Man habe noch nie so viel Unterstützung vor Ort wie in Berchtesgaden erfahren, so das Fazit von Jan Neubert, Teamleiter Marketing bei Special Olympics Deutschland.

Zahlreiche Helfer, regionale Sponsoren wie Bäcker, die örtliche Brauerei oder die Molkerei Berchtesgadener Land sorgten für die Verpflegung der Helfer. Der Bauhof Berchtesgaden kümmerte sich mit seinen Mitarbeitern für gepflegte Sportstätten und unterstützte bei Aufbauarbeiten.

9.000 Übernachtungen bringen Geld in die Region

Laut der Geschäftsführerin der Berchtesgadener Land Tourismus, Brigitte Schlögl, profitierte auch die Wirtschaft von der Veranstaltung in der eher schwachen Nebensaison: "9.000 Übernachtungen entsprechen rund 500.000 Euro, die in der Region bleiben", so Schlögl.

Dass die Spiele nachwirken werden, bestätigt auch Erwin Horak, der Präsident von Special Olympics Bayern. Die Lebenshilfe Berchtesgadener Land ist nun neues Mitglied bei den Special Olympics. Gemeinsam wolle man neue Sportarten entwickeln und einen regen Austausch pflegen.

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