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Joghurt mit Früchten

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    Großes Interesse an neu aufgelegtem Schulfrühstücks-Programm

    "Wir wollen unseren Kindern Milch und Milchprodukte als natürliche und gesunde Fitmacher für lange Schultage nahe bringen", sagte Landwirtschaftsminister Brunner heute bei einem Besuch in der Westpark-Grundschule in Augsburg.

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    Vier Wochen nach dem Start wollen bereits bereits 1.300 Kindergärten und 600 Schulen im Freistaat ihren Kindern einmal pro Woche nicht nur Obst und Gemüse, sondern auch Milch, Käse, Joghurt oder Quark anbieten, sagte Brunner heute bei einem Besuch in der Westpark-Grundschule in Augsburg. Damit kommen schon bald 160.000 Kinder in den Genuss eines erweiterten, abwechslungsreichen Schulfrühstücks, so der Minister. Er geht davon aus, dass das Interesse der bayerischen Schulen und Kindergärten an dem erweiterten Lebensmittelprogramm in den nächsten Wochen weiter steigen wird. 

    Grundstein für gesundes Essverhalten legen

    Mit der Erweiterung der bislang auf Obst und Gemüse beschränkten Angebotspalette nutze man eine Änderung der EU-Vorgaben. Brunner sagte, gerade im Kindergarten- und Grundschulalter seien die Chancen groß, den Grundstein für ein dauerhaft gesundheitsbewusstes Essverhalten zu legen. 6,7 Millionen Euro EU- und 4,7 Millionen Euro Landesmittel stehen für das Programm zur Verfügung. Der Minister will damit den Erfolg des bisherigen Schulfruchtprogramms übertreffen. Im vergangenen Schuljahr hatten damit über 700.000 Kinder und damit fast 90 Prozent aller Drei- bis Zehnjährigen wöchentlich frisches Obst und Gemüse erhalten.