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Großes Fischsterben in Wildenberger Zucht-Weihern | BR24

© BR/Andreas Heinicke

Bereits am Mittwochabend wurden 100 Kilogramm tote Fische aus den Weihern geholt. (Symbolbild)

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    Großes Fischsterben in Wildenberger Zucht-Weihern

    Mehr als 100 Kilogramm Fische sind in zwei Weihern des Kreisfischerei-Vereins Kelheim in Wildenberg verendet. Der Vereinsvorstand vermutet, dass Gülle oder Düngemittel ins Wasser gespült worden sein könnten. Die Ermittlungen laufen.

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    100 Kilogramm tote Fische hat der Kreisfischerei-Verein Kelheim in Wildenberg mittlerweile aus zwei Fisch-Zucht-Weihern im Ortsteil Willersdorf geholt. Und das Sterben geht weiter. Wie es aussieht, sind die Fische erstickt.

    Fischen fehlte der Sauerstoff

    Vereinsvorstand Manfred Beck sagt, es sei ein "sauerstoffzehrender Stoff" in die Weiher gelangt. Beck vermutet als Ursache Gülle oder Düngemittel, die durch Starkregen in die Teiche eingespült worden sein könnten. Von einer vorsätzlichen Tat geht man beim Kreisfischerei-Verein aber nicht aus.

    Ursachenforschung läuft

    Die genaue Ursache ist noch unklar, die Ermittlungen laufen. Von der Polizei entnommene Wasserproben sowie verendete Fische werden zur weiteren Untersuchung an das Wasserwirtschaftsamt in Landshut gegeben.

    Fischerei-Verein: "Das Fischsterben geht weiter"

    Derzeit befinden sich Vereinsmitglieder vor Ort, um weitere tote Fische aus den Weihern zu holen. "Das Fischsterben geht auch heute weiter", sagt Beck. Außerdem wird versucht, den Sauerstoffgehalt mit Wasserzugaben zu erhöhen. Der Schaden liegt nach ersten Schätzungen der Polizei bei rund 1.500 Euro.