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Großer Publikumstag an der Würzburger Uni-Bibliothek | BR24

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Bibliothek der Universität Würzburg

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    Großer Publikumstag an der Würzburger Uni-Bibliothek

    400 Jahre gibt es die Würzburger Uni-Bibliothek. Das feiert die Einrichtung mit einem Tag der offenen Tür. Interessierte können eine Mittelalter-Schreibwerkstatt, eine Restaurierwerkstatt und die Buchbinderei besuchen oder auf Schatzsuche gehen.

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    Am Tag der offenen Tür sind alle Interessierten eingeladen, die altehrwürdige Bildungseinrichtung anders als sonst zu erleben: So können Besucher in einer Mittelalter-Schreibwerkstatt mit Tinte und Federkiel schreiben, die Restaurierwerkstatt und die Buchbinderei besichtigen oder auf Schatzsuche durch die Bibliothek gehen.

    Zwei Millionen Besucher im Jahr 2018

    Rund zwei Millionen Mal wurde die Würzburger Universitäts-Bibliothek im vergangenen Jahr besucht. Neben ruhigen Einzelarbeitsplätzen gibt es auch Zonen, in denen die Studierenden im Team arbeiten und sich austauschen können. Mit mehr als 3,5 Millionen Medien ist die Würzburger Uni-Bib, wie sie unter Studenten heißt, der größte Informationsanbieter in Unterfranken.

    Vor 400 Jahren gegründet

    Gegründet wurde die Würzburger Universitätsbibliothek 1619 von Fürstbischof Johann Gottfried von Aschhausen. Im Dreißigjährigen Krieg wurden ab 1631 große Teile des Gründungsbestandes nach Schweden und England gebracht. Schwerster Schlag aber war der verheerende Bombenangriff am 16. März 1945, bei dem 80 Prozent des Bestandes vernichtet wurde.

    Heute lagern hinter dreifach gesicherten Tresortüren auch viele Schätze, darunter das rund 1.400 Jahre alte Kiliansevangeliar oder eine 25 Kilogramm schwere Mainzer Riesenbibel. Immer wichtiger werden in Würzburg wie überall in Bayern die digitalen Medien. Mehr als fünf Millionen Mal wurde im vergangenen Jahr auf digitale Dokumente zugegriffen.