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Großeinsatz an zwei Münchner Moscheen nach Droh-E-Mails | BR24

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An zwei Moscheen in den Stadtteilen Pasing und Freimann gingen heute Mittag gleichlautende E-Mails ein, in denen laut Polizei eine Gefahrenlage angekündigt wurde. Einsatzkräfte räumten die beiden Gebäude und gaben inzwischen Entwarnung.

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Großeinsatz an zwei Münchner Moscheen nach Droh-E-Mails

An zwei Moscheen in den Stadtteilen Pasing und Freimann gingen heute Mittag gleichlautende E-Mails ein, in denen laut Polizei eine Gefahrenlage angekündigt wurde. Einsatzkräfte räumten die beiden Gebäude und gaben inzwischen Entwarnung.

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Der Polizeieinsatz an den zwei Münchner Moscheen ist abgeschlossen, so die Münchner Polizei. Bei der Überprüfung seien keine Auffälligkeiten festgestellt worden, die Gebäude wurden deshalb wieder freigegeben. Auch im saarländischen Iserlohn hat die Polizei am frühen Nachmittag eine Moschee räumen lassen. Dort ging nach Polizeiangaben ebenfalls eine Drohung per E-Mail ein. In allen Fällen blieben die Durchsuchungen ergebnislos.

Keine Auffälligkeiten nach Durchsuchungen

Gegen 13 Uhr waren an den Standorten Pasing und Freimann zeitgleich zwei gleichlautende E-Mails eingegangen, in denen mit "einem Gegenstand" gedroht wurde, so die Polizei. Mehrere Streifen, ein Zug der Einsatzhundertschaft - insgesamt 50 Einsatzkräfte sperrten den Bereich um die bedrohten Moscheen daraufhin ab. Anwesende Gläubige mussten die Räumlichkeiten verlassen. Bei der Kontrolle mit Hunden ergaben sich jedoch keine Auffälligkeiten.

Suche nach dem Urheber der Droh-E-Mails

In Freimann musste die Freisinger Landstraße für eine halbe Stunde in beide Richtungen gesperrt werden, auch der Busverkehr war unterbrochen. Um 16 Uhr gab die Polizei Entwarnung, es gebe keine Gefährdung. Das zuständige Fachkommissariat versucht jetzt, den Urheber der Droh-E-Mails zu ermitteln.

In den vergangenen Monaten hatte es deutschlandweit immer wieder Bombendrohungen gegen öffentliche Gebäude gegeben, die sich als haltlos herausstellten.