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Große Unterstützung für Volksbegehren Artenvielfalt | BR24

© picture alliance/dpa

Zwei Bienen an einer Blüte

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    Große Unterstützung für Volksbegehren Artenvielfalt

    Die Forderungen des Volksbegehrens "Schutz der Artenvielfalt - Rettet die Bienen" werden offenbar von vielen Menschen in Bayern mitgetragen.

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    In zahlreichen Landkreisen, Städten und Gemeinden hätten sich Unterstützerkreise gebildet, sagte Norbert Schäffer, der Vorsitzende des Landesbunds für Vogelschutz, LBV, dem Bayerischen Rundfunk. Auch sei es gelungen, schon weit über 2.000 Rathauslotsen zu gewinnen, die während der Eintragungsfrist vor den Rathäusern stehen und für das Volksbegehren werben. Ziel sei es, 10.000 Rathauslotsen in ganz Bayern zu gewinnen.

    "Da ist gerade in den letzten Tagen sehr viel passiert", so Schäffer. "Die große Unterstützung, die Welle, die wir jetzt sehen, bringt mich dazu zu sagen, ich glaube, wir kriegen diese 10.000 Rathauslotsen, und ich gehe auch davon aus, dass wir bei dem Volksbegehren tatsächlich die nächste Hürde nehmen und dass wir die zehn Prozent Wahlberechtigten in die Rathäuser bekommen".

    Unterschriften liegen bis Mitte Februar aus

    Unter anderem unterstützt auch Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung das Volksbegehren. Auf ihrer Internetseite und in den sozialen Medien wirbt die Stadt Fürth seit Mitte dieser Woche dafür, sich für das Volksbegehren einzutragen. Die Eintragungsfrist für das Volksbegehren "Schutz der Artenvielfalt" läuft vom 31. Januar bis zum 13. Februar 2019.

    Bio-Landwirtschaft soll ausgebaut werden

    Das Volksbegehren fordert vor allem sogenannte Biotopverbünde, in denen Bienen, aber auch andere Insekten, Vögel und Tiere Unterschlupf finden. Landwirte sollen unter anderem dazu verpflichtet werden, Grünstreifen und Haine stehenzulassen und blühende Wiesen später zu mähen. Gefordert wird auch der massive Ausbau der Bio-Landwirtschaft. Ziel ist, dass bis 2030 mindestens 30 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche in Bayern ökologisch bewirtschaftet werden.