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Blick vom Ochsenkopf, dem zweithöchsten Berg des Fichtelgebirges.
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Blick vom Ochsenkopf, dem zweithöchsten Berg des Fichtelgebirges.

Nach der Gründung der überparteilichen Wählervereinigung "Große Landstadt Fichtelgebirge" Mitte Februar, wird heute Abend der Vorstand gewählt. Außerdem will sich die Vereinigung allen Interessierten im Bischofsgrüner Kurhaus (Lkr. Bayreuth) vorstellen, Einlass ist ab 18.30 Uhr.

Kommunalwahl im Visier

Die Große Landstadt Fichtelgebirge – kurz GLF – will bei der kommenden Kommunalwahl antreten. Das Ziel: Die kommunalen Belange der Fichtelgebirgsortschaften mit den Wirkungsmöglichkeiten einer Großstadt verfolgen, so der Ideengeber Matthias Popp (CSU/fraktionslos). Mit 160.000 Einwohnern wäre das Fichtelgebirge die viertgrößte kommunale Einheit in Bayern. In der Rangliste würde das Fichtelgebirge dann gleich nach München, Nürnberg und Augsburg kommen – und noch vor Regensburg, Ingolstadt und Würzburg, so Popp.

Kompetenz und Stärke

Das Fichtelgebirge werde oft als strukturschwache Region bezeichnet. Deshalb sollten sich die Kommunen zusammenschließen und nach außen Kompetenz und Stärke demonstrieren, wie es auch Großstädte tun, so Popp. In der Region gilt Popp als politischer Querdenker. Bereits vor einigen Jahren hatte er vorgeschlagen, die zehn Gemeinden rund um die Kösseine zusammenzulegen.