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Großbrand in Tettau: Landeskriminalamt untersucht Schuttproben | BR24

© BR/Markus Feulner

Schuttproben des abgebrannten Bauernhofes werden vom Landeskriminalamt untersucht.

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    Großbrand in Tettau: Landeskriminalamt untersucht Schuttproben

    Nach dem Großbrand eines Bauernhofes im oberfränkischen Tettau ist die Brandursache noch unklar. Deshalb untersucht das Landeskriminalamt in München nun Schuttproben.

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    Zwei Tage nach dem verheerenden Brand eines Bauernhofs auf dem Wildberg bei Tettau im Landkreis Kronach gibt es noch keine Hinweise auf die Ursache. Es werde deshalb in alle Richtungen ermittelt, sagte ein Polizeisprecher dem Bayerischen Rundfunk.

    Schuttproben werden in München untersucht

    Die Ermittler hätten Schuttproben genommen und an das Landeskriminalamt im München weitergeleitet. Dort folgen nun weitere Untersuchungen. Wann diese abgeschlossen sein werden, konnte der Sprecher nicht sagen. Auch ein Brandspürhund sei für die Ermittlungen vor Ort gewesen.

    Mofafahrer als Zeuge gesucht

    Aus der Bevölkerung seien diverse Hinweise auf einen dunkel gekleideten Mofafahrer, der am frühen Sonntagmorgen in der Nähe des Bauernhofs gesehen wurde, eingegangen. Es sei aber weiter unklar, ob dieser im Zusammenhang mit dem späteren Brand stehe. Er werde weiter gebeten, sich bei der Polizei als Zeuge zu melden.

    500.000 Euro Sachschaden

    Bei dem Brand des Bauernhofes mit Ferienwohnungen und einem Café waren zwei Menschen verletzt worden, zwei Tiere kamen ums Leben. Rund 200 Einsatzkräfte waren vor Ort. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 500.000 Euro. Für die Betroffenen des Brandes hat der Markt Tettau ein Spendenkonto eingerichtet.

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