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Großbrand in Landshut: 55 Personen evakuiert | BR24

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Bei einem Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus in Landshut mussten in der Nacht 55 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Mittlerweile ist das Feuer gelöscht, die Polizei spricht jedoch von einem Millionenschaden.

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Großbrand in Landshut: 55 Personen evakuiert

Großeinsatz in der Nacht für die Feuerwehr Landshut: In der Wolfgangsiedlung stand der Dachstuhl eines dreistöckigen Wohnhauses in Flammen. 55 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. Es entstand ein Schaden von mehr als einer Million Euro.

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Bei einem Dachstuhlbrand in der Landshuter Innenstadt sind zwei Menschen verletzt worden. Den in der Nacht zum Mittwoch entstandenen Schaden schätzten die Ermittler auf mehr als eine Millionen Euro, wie die Polizei mitteilte. Entgegen der ersten Polizeimeldung mussten nicht 75, sondern 55 Personen in der Nacht wegen des Brandes in Sicherheit gebracht werden. Das bestätigten Einsatzkräfte dem BR, die in der Nacht vor Ort waren. Insgesamt sind 75 Bewohner in den betroffenen Häusern gemeldet, nicht alle befanden sich in der Nacht in ihren Wohnungen.

Warum das Dachgeschoss eines dreistöckigen Mehrfamilienhauses am Landshuter Tannenweg Feuer fing, ist noch nicht geklärt. Die Kripo Landshut ermittelt jetzt die Brandursache.

55 Bewohner in Sicherheit gebracht

Es bestand die Gefahr, dass die Flammen auch auf andere Häuser übergreifen könnten - daher mussten rund 55 Bewohner in Sicherheit und mit einem Bus zunächst in ein Hotel gebracht werden. Hier wurden sie versorgt, mehrere Personen hatten Rauchgasvergiftungen erlitten. In der Landshuter Messehalle wurde eine Unterkunft für die Nacht eingerichtet - wie es vom Pressesprecher der Stadt Landshut heißt, benötigte man die Unterkunft jedoch nicht. Bis auf ein älteres Ehepaar, das im Hotel untergebracht wurde, fanden die anderen Bewohner bei Bekannten einen Schlafplatz.

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Großeinsatz in der Nacht für die Feuerwehr Landshut: In der Wolfgangsiedlung stand der Dachstuhl eines dreistöckigen Wohnhauses in Flammen. 75 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. Es entstand ein Schaden von mehr als einer Million Euro.

Anwohner: Fenster und Türen schließen

Die umliegenden Anwohner des brennenden Mehrfamilienhauses mussten zudem wegen der starken Rauchentwicklung die Fenster und Türen geschlossen halten.

Feuerwehr kämpft gegen Glutnester

Die fünf Häuser, aus denen die Personen evakuiert wurden, müssen jetzt auf ihre Bewohnbarkeit und Einsturzgefahr hin überprüft werden. Der Brand sei zwar gelöscht, die Feuerwehr sei jedoch noch vor Ort, um Glutnester einzudämmen, so die Polizei. Rund 100 Feuerwehrleute und etwa 50 Helfer vom Rettungsdienst, vom Technischen Hilfswerk (THW) und Polizei waren im Einsatz.

Mittlerweile wurden zwei Gebäudeflügel freigegeben, ein Teil der Bewohner konnte wieder zurück in die Wohnungen. Das Gebäude, in dem der Dachstuhl brannte, ist bis auf Weiteres unbewohnbar.