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Bei einem Großbrand in einem Fertigungsbetrieb für Holzhäuser ist in Birgbernheim ein Millionenschaden entstanden.

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Millionenschaden bei Großbrand in Burgbernheim

Bei einem Großbrand in einem holzverarbeitenden Betrieb in Burgbernheim ist ein Schaden in Millionenhöhe entstanden. Nach stundenlangen Löscharbeiten hatte die Feuerwehr den Brand am Nachmittag schließlich unter Kontrolle. Die Ursache ist unklar.

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Von
  • Franz Engeser

Auf drei bis vier Millionen Euro schätzt die Polizei den Schaden, der beim Großbrand eines holzverarbeitenden Betriebs in Burgbernheim (Lkr. Neustadt a. d. Aisch/Bad Windsheim) entstanden ist. Das Feuer war am Donnerstagvormittag in dem Holzbau-Unternehmen ausgebrochen.

Kurz vor Mittag hatten Zeugen die Feuerwehr alarmiert, weil sie Rauch über dem Gelände der Firma entdeckt hatten. Beim Eintreffen der Feuerwehr standen die Schreinerei, die Fertigung sowie die Garage des Betriebs bereits in Vollbrand, sagte Feuerwehrsprecher Rainer Weiskirchen dem Bayerischen Rundfunk. In diesen Hallen sind Fenster, Bauelemente und Holzwerkstoffe deponiert.

Großaufgebot der Feuerwehr kann Flammen eindämmen

Die Einsatzkräfte forderten daraufhin zwei weitere Löschzüge an. Ein Großaufgebot konnte schließlich verhindern, dass die Flammen auf weitere Gebäude auf dem Firmengelände übersprangen. Mehr als 200 Kräfte waren insgesamt im Einsatz, neben den Feuerwehren auch u.a. auch THW, Rotes Kreuz und ASB. Dennoch sind einzelne Gebäudeteile eingestürzt. Am Nachmittag hatte die Feuerwehr den Brand schließlich unter Kontrolle. Die Ursache ist noch unbekannt. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.

Wegen des Feiertags arbeitete zur Brandzeit niemand

Aufgrund der starken Rauchentwicklung hatte die Polizei die Anwohner vom Burgbernheimer Ortsteil Schwebheim bis nach Illesheim zunächst gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Eine unmittelbare Gesundheitsgefahr bestand jedoch nicht. Auf der nahegelegenen B470 kam es durch den abziehenden Rauch kurzzeitig zu Behinderungen.

Vor Ort betreute die psychosoziale Notfallseelsorge die Betriebsangehörigen. Wegen des Feiertags waren keine Mitarbeiter in der Produktion tätig. Dementsprechend kamen bei dem Brand keine Personen zu Schaden.

© BR-Studio Franken/Angelika Martinetz
Bildrechte: BR-Studio Franken/Angelika Martinetz

Zahlreiche Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen.

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