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Großaufgebot sucht Brückenspringer - der ist längst zu Hause | BR24

© Freiwillige Feuerwehr Stadt Volkach

Suchaktion nach vermeintlichem Brückenspringer

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    Großaufgebot sucht Brückenspringer - der ist längst zu Hause

    Aufregung in der Nacht zum Karfreitag: Ein Mann soll auf die Volkacher Mainbrücke (Lkr. Kitzingen) geklettert und ins Wasser gefallen sein. 130 Einsatzkräfte suchten fieberhaft nach ihm. Da lag der 18-Jährige aber schon in seinem Bett.

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    Am Karfreitag gegen 4.00 Uhr wurde die Polizei über Notruf alarmiert, da ein junger Mann von der Astheimer Brücke in Volkach in den Main gefallen sei. Der 18-Jährige wäre auf den Brückenbogen geklettert und hätte sich nicht mehr herunter getraut. Sein Begleiter hörte dann nur noch ein Platschen im Wasser, aber keinerlei Reaktionen seines Freundes mehr.

    Großaufgebot suchte nach dem Jugendlichen

    Insgesamt 130 Rettungskräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Wasserwacht und THW starteten eine große Suchaktion. Während sieben Rettungsboote das Wasser absuchten, gingen Suchtrupps der Feuerwehren die Uferböschung ab und leuchteten die Wasserfläche großräumig aus.

    © Freiwillige Feuerwehr Stadt Volkach

    Suchaktion nach vermeintlichem Brückenspringer

    Nach einer Stunde konnte endlich Entwarnung gegeben werden: Eine Polizeistreife fand den 18-Jährigen aus dem Landkreis Kitzingen zuhause - schlafend in seinem Bett. Offenbar war er auf der anderen Seite der Brücke heruntergeklettert und nach Hause gegangen. Da er sich in einer psychischen Ausnahmesituation befand, wurde er in ein Krankenhaus für Psychiatrie gebracht.

    Lebensgefährliche Aktion

    Polizei und Feuerwehr warnen ausdrücklich davor, den über 20 Meter hohen Brückenbogen zu besteigen. Hier herrscht akute Lebensgefahr.

    © Jürgen Gläser/BR-Mainfranken

    Die Volkacher Mainbrücke wurde 2010 eingeschwommen.