BR24 Logo
BR24 Logo
Bayern

Größte Häuser Mittelfrankens stehen im Kreis Neustadt/Aisch | BR24

© BR

Die Menschen im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim wohnen großzügig: Hier stehen die größten Häuser in Mittelfranken.

1
Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Größte Häuser Mittelfrankens stehen im Kreis Neustadt/Aisch

Die Menschen im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim wohnen großzügig: Hier stehen die größten Häuser in Mittelfranken. Pro Kopf berechnet haben aber die Menschen im Kreis Erlangen-Höchstadt am meisten Platz. Eng ist es dagegen in den Großstädten.

1
Per Mail sharen
Teilen

Mit durchschnittlich 112,4 Quadratmetern Fläche pro Wohneinheit gibt es im Landkreis Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim die größten Häuser und Wohnungen in Mittelfranken. Das geht aus Daten des Landesamts für Statistik hervor, die die Landesbausparkasse (LBS) Bayern ausgewertet hat. Dahinter folgen die Landkreise Ansbach und Erlangen-Höchstadt. Die kleinsten Wohneinheiten Mittelfrankens stehen demnach den Menschen in Nürnberg zur Verfügung. Die Durchschnittsfläche beträgt hier 77,6 Quadratmeter. Erlangen und Fürth bieten im Durchschnitt nur etwas mehr.

Am wenigsten Platz in den Großstädte

Pro Kopf gesehen haben die Bewohner im Landkreis Erlangen-Höchstadt mit durchschnittlich 51,4 Quadratmetern den meisten Platz, gefolgt von den Menschen in den Kreisen Nürnberger Land und Neustadt/Aisch-Bad Windsheim. Den wenigsten Platz pro Kopf bieten wiederum die Großstädte: Nürnberg liegt mit durchschnittlich 41,7 Quadratmetern ganz hinten. Fürth und Erlangen besetzen den vorletzten und drittletzten Platz.

Immer mehr Wohnfläche

In Mittelfranken sind die Wohnflächen in den vergangenen 20 Jahren um rund ein Fünftel gewachsen. Die durchschnittliche Wohnfläche pro Person stieg von 39,4 Quadratmetern im Jahr 1998 auf jetzt 47 Quadratmeter. Mittelfranken liegt damit im bayernweiten Trend, so die Landesbausparkasse. Im bayerischen Durchschnitt stieg die Wohnfläche von unter 40 auf fast 48 Quadratmeter.

Weniger Menschen leben in einem Haushalt

Neben veränderten Ansprüchen an das persönliche Wohnumfeld sieht die LBS als Grund, dass immer weniger Menschen in einem Haushalt zusammenleben. Dies verstärke einerseits die Nachfrage, die durch mehr Zuzug entsteht. Andererseits führe es dazu, dass auch in Regionen ohne Bevölkerungswachstum der Wohnraumbedarf steigt.