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Grippeimpfstoff nicht mehr lieferbar - Restbestände vorhanden | BR24

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Die Grippewelle begann heuer in Bayern zwar etwas später - dafür schlägt sie jetzt umso heftiger zu. Natürlich kann man sich auch jetzt noch impfen lassen. Aber dabei gibts einen großen Haken: Der Impfstoff ist alle.

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Grippeimpfstoff nicht mehr lieferbar - Restbestände vorhanden

Ärzte und Apotheken haben in vielen Regionen keinen Grippe-Impfstoff mehr. Für Risikopatienten würden manchmal Restbestände zurückgehalten werden, so der unterfränkische Apothekerverband.

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Der dritte Vorsitzende des unterfränkischen Apothekerverbandes, Michael Sax, sagte dem Bayerischen Rundfunk, es gäbe bei keinen einzigen Lieferanten in Deutschland mehr Grippeimpfstoff zu bestellen. Wer sich jetzt noch impfen lassen möchte, muss bei mehreren Apotheken oder Ärzten anfragen, vereinzelt seien noch Impfungen möglich. In Deutschland könne zwar der Impfstoff nicht mehr bestellt werden, das hieße aber nicht, dass man keine Impfung mehr bekäme. Manche Ärzte und Apotheken halten für einen kleinen Restbestand nur für sogenannte Risikopatienten zurück.

Kein Engpass für Grippe-Impfstoffe

Der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), Klaus Cichutek, sieht derzeit keinen Engpass für Grippe-Impfstoffe. Dem Bayerischen Rundfunk sagte der Leiter des Bundesinstituts aus dem hessischen Langen heute (11.01.2019), die einzelnen Bundesländer hätten bis jetzt keine Nachfragen angemeldet. Das PEI ist für die Impfstoffe, deren Genehmigung und Koordination zuständig; es untersteht direkt dem Bundesgesundheitsministerium.

Impfstoff in kleinen Mengen noch vorhanden

Einzelne Apotheken und Ärzte würden noch Impfstoffe haben. Wer sich jetzt noch impfen lassen möchte, sollte bei verschiedenen Ärzten oder Apotheken auch in Nachbarlandkreisen nachfragen. Lokal sei in manchen Regionen der Impfstoff knapp, aber in kleineren Mengen noch vorhanden. Sinnvoll sei es auf alle Fälle, wenn sich sogenannte Risikopatienten impfen lassen. Dazu gehören Menschen über 60 Jahren, an einer chronischen Krankheit erkrankte Patienten und Angestellte in Heimen oder Krankenhäusern. In jedem Fall soll mit dem betreuenden Arzt darüber gesprochen werden.

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Autor
  • Carol Lupu
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