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Grenzpolizei erwischt Geldschmuggler: 41.000 Euro in Pkw verbaut | BR24

© BR / Laila Heyne

Grenzpolizisten aus Burghausen haben einen 33-Jährigen gestoppt und bei der Durchsuchung seines Autos knapp 41.000 Euro in kleineren Scheinen gefunden. Das Geld wurde beschlagnahmt – es dürfte aus illegalen Machenschaften stammen.

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Grenzpolizei erwischt Geldschmuggler: 41.000 Euro in Pkw verbaut

Im Landkreis Mühldorf hat die Grenzpolizei einen Mann gestoppt, der knapp 41.000 Euro Bargeld in seinem Auto versteckt hatte. Die Geldpakete hatte der Fahrer an verschiedenen Stellen verbaut – offen ist bislang, wo die Euro-Scheine herkommen.

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Grenzpolizisten aus Burghausen haben einen 33-Jährigen gestoppt und bei der Durchsuchung seines Autos knapp 41.000 Euro in kleineren Scheinen gefunden. Das Geld wurde beschlagnahmt – es dürfte aus illegalen Machenschaften stammen.

Schleierfahnder stoppen französisches Auto

Den Beamten der Grenzpolizei Burghausen war am Morgen des 2. September ein VW mit französischem Kennzeichen aufgefallen, der in Richtung Passau unterwegs war. An der Anschlussstelle Ampfing an der A 94 (Landkreis Mühldorf) hielten sie den Pkw an. Der 33-jährige Fahrer wirkte offenbar so nervös, dass die Polizisten das Auto genauer unter die Lupe nahmen.

41.000 Euro in kleinen Scheinen

Nachdem der Fahrer laut Polizei sichtlich nervös Auskunft über sein Ziel und den Grund seiner Reise gab, wurde zuerst er selbst durchsucht: In seiner Hosentasche fanden die Beamten schon mehrere hundert Euro. Alles seines, sagte der 33-Jährige, und mehr habe er nicht dabei. Die Durchsuchung seines Autos ergab dann etwas anderes: insgesamt sechs Pakete mit Bargeld kamen zum Vorschein. Sie waren an verschiedenen Stellen verbaut oder versteckt.

Geldscheine tragen Spuren von Kokain

Auch zu den 41.000 Euro und deren Herkunft gab der 33-Jährige laut Polizei nur widerwillig und lückenhaft Auskunft – was den Verdacht erhärtete, dass das Geld aus illegalen Machenschaften stammt. An den Scheinen selbst wurde ein Drogenschnelltest durchgeführt, der positiv auf Kokain anschlug.

33-Jähriger darf ohne Geld weiterfahren

Der Franzose wurde zunächst wegen des Verdachts der Geldwäsche festgenommen. Die knapp 41.000 Euro wurden nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Der 33-Jährige selbst durfte schließlich seine Reise fortsetzen. Die Kriminalpolizei Traunstein ermittelt.

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