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Grafenrheinfeld: Planungen zu Sand- und Kiesabbau werden geprüft | BR24

© Anke Gundelach/BR-Mainfranken

Für den geplanten Sand- und Kiesabbau bei Grafenrheinfeld hat die Regierung von Unterfranken nun das Raumordnungsverfahren eingeleitet. Innerhalb von 25 bis 30 Jahren will die Firma Glöckle auf 85 Hektar knapp fünf Millionen Tonnen Material abbauen.

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Grafenrheinfeld: Planungen zu Sand- und Kiesabbau werden geprüft

In Grafenrheinfeld will die Firma Glöckle innerhalb von 25 bis 30 Jahren auf einer Fläche von 85 Hektar knapp fünf Millionen Tonnen Sand und Kies abbauen. Die Regierung von Unterfranken will nun die Raumverträglichkeit des Projektes prüfen.

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Am Montag hat die Regierung von Unterfranken das Raumordnungsverfahren zum geplanten Sand- und Kiesabbau der Firma Glöckle GmbH & Co. KG eingeleitet. Laut der Regierung von Unterfranken, der höheren Landesplanungsbehörde, plant das Unternehmen, auf dem Gebiet der Gemeinde Grafenrheinfeld Sand und Kies abzubauen.

Wiederherstellung landwirtschaftlicher Nutzfläche geplant

Der Abbau soll abschnittsweise über einen Zeitraum von insgesamt rund 25 – 30 Jahren erfolgen. Eine Fläche von etwa 60 Hektar soll wiederaufgefüllt und später landwirtschaftlich genutzt werden. Die restlichen 25 Hektar des geplanten Abbaugebietes sollen Wasserfläche bleiben und zu einem Biotop werden.

Die Planunterlagen können im Internet eingesehen werden. Außerdem werden sie in den Rathäusern von Grafenrheinfeld, Röthlein und Schweinfurt ausgelegt. Die betroffenen Fachstellen, Verbände und Kommunen sowie die Bürgerinnen und Bürger können sich bis zum 14. Juni 2019 zum Vorhaben äußern.