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Glücksboten wieder da: Schwalben kehren zurück | BR24

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Bei den milden Temperaturen sind an diesem Wochenende voraussichtlich eine Vielzahl an Schwalben zu beobachten. Das teilt der Landesbund für Vogelschutz (LBV) mit Sitz in Hilpoltstein mit. Hier angekommen suchen sie nach Brutplätzen.

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Glücksboten wieder da: Schwalben kehren zurück

Bei den milden Temperaturen sind an diesem Wochenende voraussichtlich eine Vielzahl an Schwalben zu beobachten. Das teilt der Landesbund für Vogelschutz (LBV) mit Sitz in Hilpoltstein mit. Hier angekommen suchen sie nach Brutplätzen.

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Rund 12.000 Kilometer legen Schwalben zurück, um aus Afrika wieder nach Bayern zu kommen. Hier angekommen, suchen die ortstreuen Vögel ihre Brutplätze. Diese befinden sich oft in unmittelbarer Nähe von Menschen, an rau verputzten Hauswänden und unter geschützten Dachvorsprüngen.

Schwalben sollen wieder ein Zuhause finden

Der Naturschutzverband ruft dazu auf, darauf zu achten, dass die Vögel auch in diesem Jahr ein Zuhause bei uns finden können. Schwalben seien Sympathieträger und galten früher als Boten des Glücks, die das Haus vor Feuer und Blitz sowie das Vieh im Stall vor Krankheiten bewahrten.

Glücksboten in schwierigen Zeiten

Einen Schutz vor Krankheiten in Corona-Zeiten können uns die Vögel wohl nicht bieten, so der LBV-Vorsitzende Norbert Schäffer. Dennoch steigere Naturbeobachtung erwiesenermaßen das Wohlbefinden. "Nutzen Sie die Gelegenheit, bei einem Spaziergang oder von zu Hause aus zu beobachten, wie die Schwalben und damit auch der Frühling zurückkehren. Gerade in diesen schweren Zeiten können wir so ein paar glückliche Momente und schöne Erlebnisse sammeln.“

© LBV Bildarchiv/ Zdenek Tunka

Eine Rauschschwalbe sitzt auf einem Ast

Schwalben bedroht

Rauch- und Mehlschwalbe sind laut LBV die beiden häufigsten Schwalbenarten in Bayern, dennoch seien sie bedroht. Es fehle ihnen an Insekten als Nahrung, an Lehmpfützen als Material zum Nestbau und an Toleranz gegenüber ihren Nistplätzen an Gebäuden. Unterstützung bekommen die Schwalben seit 2016 durch das vom Bayerischen Naturschutzfonds geförderte LBV-Projekt "Der Spatz als Botschafter der Stadtnatur“, das sich intensiv mit den Problemen aller gebäudebrütenden Vogelarten beschäftigt.

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