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Gloria hält Klimadebatte für "systematische Irreführung" | BR24

© picture alliance / Armin Weigel/dpa

Bekannt für provokante Äußerungen: Gloria von Thurn und Taxis

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    Gloria hält Klimadebatte für "systematische Irreführung"

    Gloria von Thurn und Taxis hat sich gegenüber einer Gruppe Wissenschaftlern zum Klimawandel geäußert. Sie spricht von "systematischer Irreführung". Und auch Greta Thunberg kommt bei ihr nicht gut weg.

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    Ausgerechnet vor knapp 100 hochrangigen Vertretern der Forstwissenschaften hat Gloria von Thurn und Taxis am Mittwochabend in Regensburg von einer "systematischen Irreführung" in der Klimadebatte gesprochen. Wie das Straubinger Tagblatt berichtet, war die Vergabe des Thurn-und-Taxis-Förderpreises an junge Nachwuchswissenschaftler der Anlass für ihre Äußerungen.

    Gloria: Klimadebatte wird von autistischem Mädchen angeführt

    "Es wird suggeriert, dass der Mensch Schuld am Klimawandel hat", führte die Regensburger Schlossherrin aus. Die Wissenschaft müsse alles tun, um die Debatte wieder zu versachlichen, "damit wir nicht irgendwo landen und totale Spinner das Thema beherrschen".

    Auch von der 16-jährigen Klimaaktivistin Greta Thunberg hält Gloria von Thurn und Taxis wenig: Die Klimadebatte werde von einem autistischen Mädchen angeführt, so die selbsternannte Fürstin. Die Gastgeberin des Abends erntete auf ihre Aussagen dem Bericht zufolge keinen unmittelbaren Widerspruch.

    Glorias Aussagen immer wieder in der Kritik

    Es ist nicht das erste Mal, dass die Aussagen von Gloria von Thurn und Taxis für Kritik sorgen. Erst vor kurzem löste ihr Statement "Gerhard Ludwig Müller ist der Donald Trump der katholischen Kirche" Kopfschütteln aus. Auch ein enger Kontakt zu dem US-Rechtspopulisten Steve Bannon wird ihr nachgesagt. Ihren Kritikern hält die 59-Jährige dagegen vor, eine "Gesinnungsdiktatur" zu unterstützen.