Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Jetzt live: "jetzt red i" zu Streit um Stromtrasse Südostlink | BR24

LIVESTREAM beendet
Erdkabel, September 2014
4
Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Video-Inhalten

Jetzt live: "jetzt red i" zu Streit um Stromtrasse Südostlink

Der Widerstand gegen Südostlink ist groß, doch die Stromtrasse von Hof bis Landshut soll kommen. Was bedeutet das für die Anwohner? Dazu die Diskussion bei "jetzt red i" aus Neustadt an der Waldnaab - um 20.15 Uhr im BR Fernsehen und im Livestream.

4
Per Mail sharen
Teilen

Die Planung für den Südostlink steht. Mit der gigantischen Trasse, die sich von Hof bis Landshut durch den Freistaat zieht, soll Bayern ab 2025 Strom aus dem Norden beziehen. So ließe sich die Versorgung garantieren, auch nachdem die bayerischen Kernkraftwerke abgeschaltet sind, argumentieren die Befürworter.

Aber der Widerstand ist groß, obwohl man jetzt auf Erdkabel statt wie ursprünglich geplant auf hohe Masten setzt. Bauern in den betroffenen Regionen wie der nördlichen Oberpfalz befürchten Ernteausfälle, Anwohner sorgen sich um ihre Gesundheit, wenn der Boden durch den durchfließenden Strom erwärmt wird.

Ist eine dezentrale Energieversorgung realistisch?

Außerdem werden die teuren Trassen den Strompreis weiter ansteigen lassen, so die Befürchtung. Gegner der Trasse fordern eine dezentrale Energieversorgung. Doch ist das wirklich realistisch? Derzeit liegt der Anteil erneuerbarer Energien an der bayerischen Stromerzeugung gerade mal bei 44 Prozent. Und wegen der umstrittenen 10-H-Regelung stockt der Ausbau der Windkraft.

Hagen: Aiwanger Wohlstandsrisiko für Bayern

Energieminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat dem Südostlink zwar zähneknirschend zugestimmt, will aber weitere Stromtrassen verhindern und setzt dabei auf dezentrale Lösungen. Wirtschaftsvertreter und Opposition sehen das anders: "Aiwanger ist ein Gegner wichtiger Infrastrukturprojekte - von der dritten Startbahn bis zu den Stromtrassen. So ist er ein Wohlstandsrisiko für Bayern", kritisiert FDP-Fraktionschef Martin Hagen.

Gibt es Alternativen zu den Stromtrassen? Wie sicher ist die Stromversorgung, wenn die Atom- und Kohlekraftwerke abgeschaltet werden? Welche Kosten kommen auf die Bürger zu?

Aiwanger und Hagen zu Gast bei "jetzt red i"

Darüber diskutieren bei "jetzt red i" Bürgerinnen und Bürger mit Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger (FW) und Martin Hagen, dem Fraktionsvorsitzenden der FDP.