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Glauber wehrt sich vor Jugendklimakonferenz gegen Vorwürfe | BR24

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Auf der ersten von zwei Jugendklimakonferenzen haben am Nachmittag etwa 170 Schüler und Jugendliche mit Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) über ihre Forderungen diskutiert.

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Glauber wehrt sich vor Jugendklimakonferenz gegen Vorwürfe

Vor dem Beginn der ersten Jugendklimakonferenz in Erlangen hat sich Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (FW) gegen Vorwürfe von Klimaschutz-Aktivisten gewehrt. Er wolle den Jugendlichen zuhören, es handle sich nicht um eine Showveranstaltung.

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Glauber betonte im Vorfeld der ersten Jugendklimakonferenz in Erlangen, er wolle vor allem die Schülerinnen und Schüler anhören. "Ich bin gekommen, um zuzuhören", so Glauber wörtlich. Er wehrte sich gegen Vorwürfe von Klimaschutz-Aktivisten, die beiden Klimakonferenzen in Erlangen und München seien Showveranstaltungen. Er wolle die Wünsche der Jugendlichen aufgreifen.

Glauber: Protest der Jugendlichen berechtigt

Glauber sieht es seinen Worten zufolge als seine Aufgabe an, die Wünsche und Forderungen der Jugendlichen in den bayerischen Landtag und - soweit möglich - in die Gesetzgebung einzubringen. Der Protest in Sachen Klimaschutz sei völlig berechtigt, so Glauber weiter. Die Jugendlichen hielten der Politik den Spiegel vor.

Zweite Jugendklimakonferenz in München

Glauber diskutiert am Nachmittag mit 180 Schülerinnen und Schülern aus ganz Nordbayern über das weitere Vorgehen beim Klimaschutz. Medienvertreter mussten während der Konferenz vor der Halle warten. Das Umweltministerium begründete diese Maßnahme damit, dass die Schüler sich im Gespräch mit Glauber frei und unbeobachtet fühlen sollten. Erst nach der Konferenz waren die Medienvertreter wieder zugelassen. In einer Woche, am 5. April, findet eine zweite Jugendklimakonferenz in München statt. Danach will Glauber die in den Konferenzen erarbeiteten Themen in den Landtag bringen.