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Gipfelkreuz auf der Zugspitze wird repariert | BR24

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Heute soll das Gipfelkreuz auf der Zugspitze repariert werden. Seit einem Orkan im März fehlt ein Teil des vierteiligen Strahlenkranzes.

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Gipfelkreuz auf der Zugspitze wird repariert

Das Gipfelkreuz auf der Zugspitze wird heute repariert. Bei den schweren Stürmen Anfang März war ein Teil des Strahlenkranzes weggerissen worden. Mitarbeiter der Zugspitzbahn fanden es im Tiefschnee.

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Spezialisten wollen nun versuchen, den Sturmschaden am Gipfelkreuz auf der Zugspitze zu beheben. Am 7. März war ein Sturm mit 120 Stundenkilometern über das Gipfelmassiv hinweggefegt und hatte ein Stück des vierteiligen Strahlenkranzes weggerissen.

Fehlende Strahlen im Tiefschnee gefunden

Das fehlende Teil hatten Mitarbeiter der Zugspitzbahn nach dem Sturm im Tiefschnee gefunden. Für die Reparatur wurde die Kunst-Schlosserei Würzinger in Eschenlohe engagiert. Die Firma hatte das Gipfelkreuz vor gut 25 Jahren dem Original von 1851 nachgebaut.

💡 Seit wann steht das Gipfelkreuz auf der Zugspitze?

Das erste Gipfelkreuz wurde im Jahr 1851 auf der Zugspitze (2962 Meter) montiert. Es hielt Wind und Wetter auf Deutschlands höchstem Berg mehr als 140 Jahre stand. 1993 wurde es abgebaut und durch eine originalgetreue Nachbildung ersetzt. Das 4,88 Meter hohe Kreuz wurde 2009 neu vergoldet. Damals wurde es mit einem Helikopter vom Berg geholt. Eine neue Blattgoldauflage bekam es auch 2017, nachdem es beim Neubau der Seilbahn von der Kette des Baukrans beschädigt worden war. Auch damals wurde das Kreuz zur Reparatur ins Tal gebracht. Jedes Jahr lassen sich Tausende Touristen vor dem golden strahlenden Kreuz fotografieren. (Quelle dpa)

Strahlenkranz war frisch vergoldet

Zuletzt war das etwa fünf Meter hohe Gipfelkreuz beim Neubau der Seilbahn im Frühjahr 2017 beschädigt worden. Die Kette des Baukrans schlug einen Teil des Strahlenkranzes heraus. Bergführer entdeckten das Stück Tage später an einer Felswand und bargen es. Damals wurde das Kreuz zur Reparatur in eine Schlosserei ins Tal gebracht. Dort bekam es auch gleich eine neue Blattgoldauflage.

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Andrea Würzinger, Chefin der Kunstschlosserei aus Eschenlohe, mit der vergoldeten Spitze des Gipfelkreuzes.

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Ihr Vater hatte das Kreuz ursprünglich gebaut.

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Aufstieg zum Gipfelkreuz

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Stolz hält BR-Reporter Lui Knoll die vergoldete Spitze in seinen Händen.

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Das Gipfelkreuz auf der Zugspitze – noch vor dem Zwischenfall