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Angler zwischen Poppenhausen und Schweinfurt haben festgestellt, dass vermehrt verendete Fische in der Wern liegen. Laut Klaus Hoffmann von der Fischereigenossenschaft wurde möglicherweise an einem Zufluss Gift eingeleitet. Die Polizei ermittelt.

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Gift eingeleitet? Rund 10.000 Fische in der Wern gefährdet

Angler zwischen Poppenhausen und Schweinfurt haben festgestellt, dass vermehrt verendete Fische in der Wern liegen. Laut Klaus Hoffmann von der Fischereigenossenschaft wurde möglicherweise an einem Zufluss Gift eingeleitet. Die Polizei ermittelt.

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Von
  • Norbert Steiche
  • BR24 Redaktion

In der Wern, einem Nebenfluss des Mains, sind tausende Fische und Muscheln verendet. Laut Klaus Hoffmann von der "Hegefischereigenossenschaft Wern und seiner Nebengewässer", wurden möglicherweise an einem Zufluss Giftstoffe oder Holzschutzmittel eingeleitet. Der finanzielle Schaden liegt bei rund 8.000 Euro. Hoffmann geht davon aus, dass es bis zu fünf Jahre dauern könnte, bis der bisherige Fischbestand wiederhergestellt worden ist.

Rund 10.000 Fische wurden vor kurzem in die Wern eingesetzt

Erst im März waren rund 10.000 junge Fische wie Bachforellen, Nasen, Rotten, Rotfedern, Rotaugen oder Elritzen eingesetzt worden. Auch die Nahrungstiere der Fische, wie Steinfliegen- oder Köcherfliegenlarven und Bachflohkrebs sind verendet. Die verendeten Fische wurden zwischen Poppenhausen und dem Schweinfurter Stadtteil Bergl festgestellt.

Die Polizeiermittlungen laufen

Wasserproben und ein verendeter Fisch wurden in ein Labor gebracht. Die Polizei ermittelt zu dem Vorfall. Zu einem späteren Zeitpunkt will Hoffmann den restlichen Bestand genau bestimmen. Da werden die Fische durch eine Stromelektrode angelockt und betäubt. Danach können sie gemessen, gewogen und begutachtet werden. Danach wachen die Fische wieder auf.

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