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Außenansicht eines GfK-Gebäudes in Nürnberg
© Bayerischer Rundfunk

Autoren

Inés Peyser-Kreis
Rainer Aul
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Außenansicht eines GfK-Gebäudes in Nürnberg

GfK-Zentrale in Nürnberg

GfK-Zentrale in Nürnberg

Betroffen sind BR-Informationen zufolge vor allem die Bereiche IT und Finance. Der Betriebsrat warnte davor, dass eine weitere Reduzierung im Bereich IT geschäftsschädigend wäre. Ein GfK-Sprecher wollte diese Zahl gegenüber dem BR nicht bestätigen. Er sprach lediglich von „Anpassungen“, bei denen es sich auch um Stellentransfers handeln könne. Bisher hatte die GfK lediglich angekündigt, dass 400 Stellen am Standort Nürnberg gestrichen werden sollen.

Untermieter gesucht

Die GfK baut derzeit eine neue Zentrale am Kohlenhof in Nürnberg. In den auf 1.800 Mitarbeiter ausgelegten Neubau sollen Ende 2019 die verbliebenen Mitarbeiter ziehen. Einer der drei Blöcke, in die das Gebäude gegliedert ist, soll vermietet werden.

Umstrukturierung dauert offenbar an

Seit dem Einstieg des Finanzinvestors KKR 2016 wird die GfK einer massiven Neuausrichtung unterzogen. Mehrere Standorte wurden bereits geschlossen. Zuletzt wurde im Oktober 2018 der Verkauf des Custom Research Bereichs an den französischen Mitbewerber „ipsos“ abgeschlossen. Dieser Verkauf sollte planmäßig das Ende der Umstrukturierungsmaßnahmen bedeuten, sagte ein GfK-Sprecher dem BR am Tag vor der Betriebsversammlung. Die dort getroffenen Aussagen könnten jedoch darauf hindeuten, dass die Maßnahmen noch weiter anhalten.

Starke Konkurrenz durch Start-Ups

Durch das Kapital von KKR hofft die GfK auf einen sich verändernden Markt und die starke Konkurrenz durch Start-Ups mit günstigen Online-Befragungen regieren zu können.

Autoren

Inés Peyser-Kreis
Rainer Aul

Sendung

Regionalnachrichten Franken vom 09.11.2018 - 06:00 Uhr