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Gewinneinbruch – Schaeffler verschärft Sparprogramm | BR24

© Schaeffler AG

Zentrale der Schaeffler AG in Herzogenaurach

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    Gewinneinbruch – Schaeffler verschärft Sparprogramm

    Bereits vergangene Woche schockte Schaeffler die Anleger mit einer Gewinnwarnung, jetzt hat der fränkische Zulieferer seine Zahlen für das dritte Quartal veröffentlicht. Und die geben allen Grund zur Sorge.

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    Es knirscht gewaltig im Getriebe des Automobil- und Industriezulieferers. Um mehr als 14 Prozent ist der Gewinn im dritten Quartal eingebrochen. Vor allem in China laufen die Geschäfte schlecht, der Handelsstreit mit den USA drückt auf das Ergebnis. Hinzu kommt: Die Probleme der Autohersteller bei der Umrüstung auf die neue europäische Abgasnorm WLTP bekommt nun auch der fränkische Zulieferer zu spüren.

    Industrie-Sparte verhindert Schlimmeres

    Nur die guten Zahlen der Industriesparte sorgen dafür, dass die Lage bei Schaeffler nicht noch schlechter ist. Um fast zehn Prozent konnte der Umsatz in diesem Bereich im dritten Quartal zulegen und auch die Gewinnmarge verbesserte sich deutlich.

    Zweite Gewinnwarnung des Jahres

    Doch die Aussichten sind trüb. Vorige Woche musste Schaeffler die zweite Gewinnwarnung dieses Jahres herausgeben. Und auch die Konzerntochter Continental bereitet den Anteilseignern derzeit wenig Freude. In einem Brandbrief wurde den Führungskräfte ein strikter Sparkurs verordnet.

    Sparen heißt auch das Gebot der Stunde von Schaeffler-Vorstandschef Klaus Rosenfeld. Die Herzogenauracher haben bereits ihre Kapitalvorräte angezapft und wieder mehr Schulden gemacht, anstatt die Verbindlichkeiten in Höhe von noch gut 2,6 Milliarden Euro weiter abzubauen.