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Gewerkschaft fordert zwölf Euro Stundenlohn in Systemgastronomie | BR24

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Mitarbeiter von Fast-Food-Ketten fordern mehr Respekt und einen Stundenlohn von mindestens zwölf Euro. Das wurde bei einer Protestaktion in Nürnberg deutlich, zu der die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) aufgerufen hatte.

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Gewerkschaft fordert zwölf Euro Stundenlohn in Systemgastronomie

Mitarbeiter von Fast-Food-Ketten fordern mehr Respekt und einen Stundenlohn von mindestens zwölf Euro. Das wurde bei einer Protestaktion in Nürnberg deutlich, zu der die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) aufgerufen hatte.

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Vor einem Schnellrestaurant in der Nürnberger Innenstadt machten heute etwa 40 Angestellte aus der Fast-Food-Branche auf die niedrige Bezahlung und die schlechten Arbeitsbedingungen aufmerksam.

"Wer 40 Stunden in der Woche arbeitet und einen Vollzeitjob hat, der sollte nicht darauf angewiesen sein, einen zweiten Job auszuüben oder noch zum Amt gehen zu müssen, um Unterstützungsleistungen zu beantragen." Sebastian Wiedemann, NGG

Proteste auch in Berlin, Hamburg, Frankfurt und Kassel

Die Veranstaltung der NGG ist Teil des weltweiten Aktionstags "International Fast Food Worker’s Day". Neben Nürnberg wird auch in den deutschen Städten Berlin, Hamburg, Frankfurt und Kassel protestiert. Die Aktion findet rund drei Wochen vor der ersten Runde der Tarifverhandlungen statt, bei der die NGG am 4. Dezember in Berlin mit dem Bundesverband der Systemgastronomie über eine bessere Bezahlung verhandelt.

120.000 Mitarbeiter betroffen

Laut NGG sind in Deutschland 120.000 Mitarbeiter in der Systemgastronomie angestellt. Etwa die Hälfte von ihnen arbeitet bei McDonald’s oder einem seiner Franchise-Nehmer.