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Gewerbesteuereinnahmen in Schweinfurt gehen massiv zurück | BR24

© dpa Picture-Alliance Thomas Robbin

Gewerbesteuereinnahmen in Schweinfurt gehen massiv zurück

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    Gewerbesteuereinnahmen in Schweinfurt gehen massiv zurück

    Oberbürgermeister Sebastian Remelé und Finanzreferentin Anna-Barbara Keck, haben am Dienstag den Haushaltsentwurf der Stadtverwaltung für 2020 vorgestellt. Sorgen bereitet dabei vor allem die Entwicklung der Gewerbesteuer.

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    Nach dem Vorschlag der Verwaltung hat der Haushalt ein Volumen von 239,4 Millionen Euro. Die größten Investitionen würden demnach unter anderem in die Planungen für die rund 35 Millionen Euro teure Sanierung des Stadttheaters, für das rund 13,4 Millionen Euro teure Kulturforum, für einen zwei Millionen Euro teuren neuen Jugendtreff im Stadtteil Bergl oder für ein vierstöckiges, rund acht Millionen Euro teures neues Parkhaus mit 356 Stellplätzen in der Mainberger Straße gehen.

    Abhängigkeit von der Großindustrie

    Die Finanzausstattung der Stadt sei nach wie vor stabil, es zeigten sich jedoch "erste Ermüdungserscheinungen" der Wirtschaft, sagte OB Remelé. Statt mit 70 Millionen Euro Gewerbesteuer rechnet die Stadt nun mit 49,7 Millionen Euro für 2020. Durch Investitionen bis 2023 rechnet Remelé damit, dass die Rücklagen von derzeit 120 Millionen Euro um 75 Millionen Euro abschmelzen werden. Die Haushaltsberatungen im Stadtrat beginnen nächsten Montag.