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Gewalttat in Augsburg: Mitbeschuldigte aus U-Haft entlassen | BR24

© picture alliance/Christoph Bruder/dpa

Nach dem Tod eines Feuerwehrmanns in Augsburg ist nur noch der Hauptbeschuldigte in Untersuchungshaft

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Gewalttat in Augsburg: Mitbeschuldigte aus U-Haft entlassen

Im Dezember starb ein Feuerwehrmann nach einer Auseinandersetzung mit mehreren Jugendlichen. Der mutmaßliche Haupttäter sitzt seither in Untersuchungshaft. Die Haftbefehle gegen die Mitbeschuldigten wurden jetzt aber aufgehoben.

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Von
  • Susanne Hofmann
  • Kilian Geiser

Nach dem gewaltsamen Tod eines Feuerwehrmannes auf dem Augsburger Königsplatz kommen fünf weitere Beschuldigte aus der Untersuchungshaft frei. Grund ist die erfolgreiche Verfassungsbeschwerde eines 17-Jährigen, der nach der Tat in U-Haft saß. In seinem Fall bemängelte das Bundesverfassungsgericht, dass keine schlüssige Darstellung einer konkreten Tat des 17-Jährigen vorliege. Das Gericht verwies die Sache zurück an das Oberlandesgericht München, das die Untersuchungshaft in der Folge aufhob.

Aufhebung der Haftbefehle folgt Gleichbehandlungsgrundsatz

Die Staatsanwaltschaft Augsburg teilte mit, dass aus Gründen der Gleichbehandlung auch die Haftbefehle gegen die fünf anderen jungen Männer aufgehoben wurden. Alle sechs waren wegen des dringenden Verdachts der Beihilfe zum Totschlag und gefährlicher Körperverletzung rund drei Monat lang in Untersuchungshaft.

Hauptbeschuldigter ist weiter in U-Haft

Der Hauptbeschuldigte, der dem 49-Jährigen Feuerwehrmann am Nikolaustag am Königsplatz den tödlichen Schlag versetzt haben soll, sitzt weiterhin in U-Haft. Die Ermittlungen in dem Fall sind laut Augsburger Staatsanwaltschaft weit fortgeschritten, aber noch nicht abgeschlossen.

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BR-Reporter Andreas Herz zur Entscheidung des Bundesverfassungsgericht im Fall der tödlichen Auseinandersetzung am Nikolaustag 2019 in Augsburg.

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  • Kilian Geiser
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